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	<title>Medienkompetenz im Netz</title>
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	<description>Blog für Medienkompetenz, Kommunikation und Medienkritik</description>
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		<title>Bald mehr Sicherheit für Kinder im Internet?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 21:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kriminelle Machenschaften im Internet sind an der Tagesordnung und Kinder sind nur allzu oft die unschuldigen Opfer. Ob Cybermobbing oder üble Formen der sexuellen Belästigung, es drohen wirklich echte Gefahren für die Jüngsten der Gesellschaft. Bundesfamilienministerin Schröder hat nun vor, &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/bald-mehr-sicherheit-fur-kinder-im-internet/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_974" class="wp-caption alignleft" style="width: 434px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Notruf-Button-fuer-Kinder.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-974" title="Notfall rote Taste" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Notruf-Button-fuer-Kinder.jpg?9d7bd4" alt="Notrufbutton" width="424" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">Notrufbutton für Kinder in Netz</p></div>
<p>Kriminelle Machenschaften im Internet sind an der Tagesordnung und Kinder sind nur allzu oft die unschuldigen Opfer. Ob Cybermobbing oder üble Formen der sexuellen Belästigung, es drohen wirklich echte Gefahren für die Jüngsten der Gesellschaft. Bundesfamilienministerin Schröder hat nun vor, aus diesem Grund ein Internet-Kinderschutzzentrum einzurichten. Und die erste und wohl auch wichtigste Aufgabe dieser Einrichtung soll die Entwicklung des „Notrufbuttons“ für Kinder sein.<span id="more-973"></span></p>
<blockquote><p>&#8220;Eine Kinder- und Jugendnetzpolitik heißt konkret mit dem Netz zu arbeiten statt abstrakt dagegen anzukämpfen. Drei Dinge gehören dabei untrennbar zusammen: Medienkompetenz, Elternverantwortung und Schutz vor Gefahren im Netz. Das Ziel ist, Kinder und Jugendliche für den Umgang mit dem Netz stark zu machen. Klar ist aber auch: Cybermobbing, Grooming oder die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen im Netz müssen konsequent verfolgt werden. Deshalb werde ich ein Internet-Kinderschutzzentrum einrichten, um den Opfern per Mausklick die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen&#8221;, so die Ministerin in einer Pressemitteilung.</p></blockquote>
<h3>Und was macht der Button?</h3>
<p>Der Gedanke ist eigentlich recht simpel: Wenn Kinder oder Jugendliche beim Surfen auf Webinhalte treffen, durch die sie sich bedroht fühlen, sollen sie auf einen Notrufbutton drücken können. Das ist jedenfalls das Ziel der Bundesfamilienministerin Schröder, die unter anderem mit dieser Maßnahme die Kinder für den richtigen Umgang mit dem Internet fit machen will. Die Idee mit dem Notrufbutton und der ganze Plan für ein Internet-Kinderschutzzentrum sind nicht spontan entstanden, eine Arbeitsgruppe aus Politikern und Internetexperten hat seit November 2010 für diese Vorhaben gezielt Handlungsvorschläge ausgearbeitet. Aus diesen Vorschlägen entstammt letztlich auch der Notrufbutton, der direkt mit dem Internet-Kinderschutzzentrum verbunden sein soll. Ein Auslösen des Buttons würde also direkt im Zentrum ankommen. Auf diese Weise soll es dann möglich werden, gegen Gefährdungen mit Netz vorzugehen. Für eine effektive Arbeitsweise soll zu diesem Zweck das Familienministerium eng mit der Internetwirtschaft und Initiativen zum Schutz gegen Gefahren aus dem Netz zusammenarbeiten.</p>
<h3>Die Idee stammt aus Großbritannien</h3>
<p>Der besagte Notrufbutton ist in Großbritannien bereits erfolgreich erprobt. Und er spielt insbesondere bei den großen sozialen Netzwerken eine wichtige Rolle. So habe sich beispielsweise jemand via Notrufbutton beschwert, dass bei einem großen sozialen Netzwerk für Studenten verschiedene Menschen als „Top“ oder „Flop“ bewertet werden konnten. Entsprechende Gespräche mit dem an den Notrufbutton angeschlossenen Netzwerk bewirkten letztlich, dass diese Bewertung verschwand. In schlimmeren Fällen könnte auf diese Weise auch eine Strafverfolgung eingeleitet werden.</p>
<p>Aber nicht nur sicherer soll es für Kinder werden, sie sollen auch etwas zu sagen haben. Neben der neuen Notrufoption soll es Möglichkeiten im Rahmen der ePartizipation geben, über die sich Kinder und Jugendliche an Entscheidungen beteiligen können.</p>
<p>Eltern sollten zudem über die Möglichkeiten von Jugendschutzmaßnahmen genau informiert werden (Rund 95 Prozent aller Eltern halten Schutzprogramme für Kinder im Internet für sinnvoll). Eltern sollen in Zukunft genauer darüber informiert werden, was sie selbst für die Sicherheit tun können und wie sie bei Bedrohungen aus dem Netz reagieren können.</p>
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		<title>Cybermobbing Studie &#8211; was wissen Eltern?</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 16:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Für die neue Studie zum Thema Cybermobbing befragte man im Auftrag des Sicherheitssoftware Hersteller Bitdefender 1.740 Eltern aus fünf europäischen Ländern mit besonderem Augenmerk auf die Häufigkeit von Cybermobbing unter Jugendlichen und Kontext in dem die Angriffe stattfanden. Die Eltern &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/cybermobbing-studie-was-wissen-eltern/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die neue <a class="fadeout" title="Cybermobbing Studie Zusammenfassung" href="http://www.malwarecity.com/blog/cyber-bullying-from-name-calling-to-gang-harassment-affects-most-children-1168.html" target="_blank">Studie zum Thema Cybermobbing</a> befragte man im Auftrag des Sicherheitssoftware Hersteller Bitdefender 1.740 Eltern aus fünf europäischen Ländern mit besonderem Augenmerk auf die Häufigkeit von Cybermobbing unter Jugendlichen und Kontext in dem die Angriffe stattfanden. Die Eltern wurden auch über die Internet Gewohnheiten ihrer Kinder und deren &#8220;Online&#8221; Bekanntenkreis befragt.<span id="more-888"></span></p>
<p>87% der Eltern sagten, sie kennen zwei Drittel der Freunde ihrer Kinder aus dem &#8220;echten&#8221; Leben. Die meisten sind Klassenkameraden und Verwandte. Ein Drittel allerdings sind rein &#8220;virtuelle&#8221; Freundschaften. Bei 89 % der befragten Eltern waren die Kinder bereits Opfer von Online-Mobbing und 19% der Eltern haben aufgrund dieser Online-Mobbing-Attacken mit ihrem Kind professionelle Hilfe aufgesucht.</p>
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		<title>Unkultur des seligen Spießertums &#8211; iPhone als Wackeldackel des 21. Jahrhunderts</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 06:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was braucht der Mensch, um zu leben? Brot und Spiele, würde man meinen. Von Vespasian über die Hexenverbrennungen bis zur Bild-Zeitung und iPhone. Nur Show und Angeberei. Wie früher, als unsere Väter samt Frau, Kind und Kegel in den (wohlverdienten) &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/unkultur-des-seligen-spiesertums-iphone-als-wackeldackel-des-21-jahrhunderts/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_869" class="wp-caption alignleft" style="width: 266px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/wackeldackel.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-869" title="Wackeldackel © Fotolia" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/wackeldackel.jpg?9d7bd4" alt="IPhone ist Wackeldackel des 21 Jahrhunderts" width="256" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Wackeldackel als App?</p></div>
<p>Was braucht der Mensch, um zu leben? Brot und Spiele, würde man meinen. Von Vespasian über die Hexenverbrennungen bis zur Bild-Zeitung und iPhone. Nur Show und Angeberei.</p>
<p>Wie früher, als unsere Väter samt Frau, Kind und Kegel in den (wohlverdienten) Urlaub fuhren. Der (wohlverdiente) Opel Rekord C glänzte vor dem (wohlverdienten aber nicht abbezahlten) Reihenhäuschen in der Sonne. Wohlgeformtes Frauchen und die lieben Kinderchen schleppten den halben Haushalt heran, während „Pater Familias“ mit wichtiger Miene um das Fahrzeug herumstolzierte und Anweisungen erteilte. Essensvorräte, Wasser, Reservekanister &#8211; aber auch Geschirr, Klopapier, eigene Bettwäsche und mindestens eine Kiste von dem heimischen Bier musste nebst Familie in der Blechkiste verstaut werden und fand seinen Platz. Schließlich wollte man seinen Mitmenschen zeigen, dass es einem an nichts fehlt, dass man es zu was gebracht hat. Und als man dann endlich los fuhr, war das Letzte was manch ein neidischer Nachbar erblickte die rhythmische Kopfbewegung des Wackeldackels auf der hinteren Ablage.<span id="more-868"></span></p>
<p>Heute leben wir viel schneller. Schnellere (nicht unbedingt schönere) Autos, schnelle Menschen, schneller Konsum. Auch und insbesondere Informationskonsum. Unterwegs, zu Haus, auf dem Klo, beim Sex, im Supermarkt. Informationen werden modifiziert, weiter gegeben, wobei man das Gefühl nicht los wird, dass vielen Menschen die Möglichkeit selbst am weltweiten Datenwahnsinn Teil zu haben, viel wichtiger ist als der Informationsgehalt selbst.</p>
<p>Um sein Geltungsbedürfnis zu befriedigen, schafft der Wohlstands-Homo-Sapiens die neuen &#8220;Kult-Objekte&#8221; wie das iPhone, bei dem es schon lange nicht um Qualität oder Nutzbarkeit, sondern lediglich um den &#8220;Must have&#8221;-Faktor geht. Der Besitz eines solchen Gerätes suggeriert die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Kreis (GAU &#8211; Glückliche App User) mit entsprechender Signalwirkung auf die Umgebung. Auf Deutsch: ein Wackeldackel-Effekt mit Belästigungslevel 10!</p>
<p>Da wäre z.B. eine Katze, die man auf dem Bauch kraulen kann, als App, versteht sich! Bubble. Auch als App. Und so was Tiefsinniges wie verschiedene Frage-Antwort-Spiele. Findest du Maja geil? Würde Klaus sein letztes Hemd für ein Date mit Pamela Anderson hergeben? Was weiß ich! Maja kenne ich nicht und Klaus hat ja nichts Besseres verdient. Er ist nämlich so einer, der den ganzen Tag mit seinem Wackeldackel-App angibt.</p>
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		<title>Bitte die Nachtruhe einhalten</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/bitte-die-nachtruhe-einhalten/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 11:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn der Verstand schlafen geht&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_829" class="wp-caption alignnone" style="width: 690px"><img class="size-full wp-image-829 " title="Bremen-Verbotsschild" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Bremen-Verbotsschild.jpg?9d7bd4" alt="Verbotsschild in Bremen" width="680" height="510" /><p class="wp-caption-text">Bitte die Nachtruhe einhalten</p></div>
<p>Wenn der Verstand schlafen geht&#8230;</p>
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		<title>Geistige Kernschmelze der Stufe 5 auf der medialen Katastrophenskala</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/geistige-kernschmelze-stufe-5/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 20:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren lässt sich ein interessantes Handlungsschema in der Politik ausmachen. Meinungen und Haltungen werden am laufenden Band gewechselt je nach Stimmungslage und Bildzeitung – Schlagzeile. Die Gesetze werden ausgehebelt, aus überzeugten Lobbyisten werden über Nacht Atomkraftgegner. Solange &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/geistige-kernschmelze-stufe-5/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_821" class="wp-caption alignleft" style="width: 380px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/geistige-kernschmelze.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-821 " title="Radioactive button © 3d_kot" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/geistige-kernschmelze.jpg?9d7bd4" alt="Geistige Kernschmelze" width="370" height="324" /></a><p class="wp-caption-text">Vorsicht: Geistige Kernschmelze</p></div>
<p>In den letzten Jahren lässt sich ein interessantes Handlungsschema in der Politik ausmachen. Meinungen und Haltungen werden am laufenden Band gewechselt je nach Stimmungslage und Bildzeitung – Schlagzeile. Die Gesetze werden ausgehebelt, aus überzeugten Lobbyisten werden über Nacht Atomkraftgegner. Solange es dem eigenen Erhaltungstrieb und den Interessen der entsprechenden Lobbyisten-Organisationen nicht widerspricht ist alles erlaubt. Die &#8220;Karriere&#8221; in den sogenannten Volksparteien hängt viel mehr von der Loyalität gegenüber der Parteistrukturen und/oder der Führung als von den Wählern ab.<span id="more-806"></span></p>
<p>Auf der anderen Seite sieht sich die Politik mit einer Art &#8220;rund um&#8221; Kommunikation (Facebook, twitter, etc.) konfrontiert das keinen Spielraum für Schwächen (Westerwelle), Unentschlossenheit (Merkel) oder den Betrug (Aufstieg und Fall des fränkischen Sonnenkönigs) lässt.</p>
<p>So kommt es, wie es kommen muss. Die Politiker versuchen mit der Geschwindigkeit des Alltags schritt zu halten und ihr eigenes Profil an den gesellschaftlich umstrittenen Themen zu schärfen. Und damit wäre ich schon bei dem heutigen Thema: Der neue Innenminister Hans-Peter Friedrich hat gestern wohl die Islamkonferenz mit einem Bierzelt verwechselt.</p>
<p>Nur so könnte man einigermaßen glaubhaft das Debakel von gestern erklären. Oder war es eine Art von misslungener Aufklärungsmission des Ministers? Wollte er vielleicht das Bierzelt und die Weißwurst zu unverzichtbaren Teilen der Leitkultur erklären? Auf der Pressekonferenz redete er dann von einem Missverständnis. Manche, wie die <a class="fadeout" href="http://oezoguz.de/deutsche-islam-konferenz-ohne-fortschritt-stimmung-eisig/">Bundestagsabgeordnete Aydan Özoguz</a> von der SPD, sind ja wohl jetzt schon der Meinung – er wäre das Missverständnis.</p>
<p><strong>&lt;Guttenberg&gt;</strong>Ausdruck: &#8220;Geistige Kernschmelze&#8221; habe ich von Erwin Pelzig aus der Sendung &#8220;Neues aus der Anstalt&#8221; vom 22. März 2011 in mühseliger Kleinarbeit abgeschrieben.<strong>&lt;/Guttenberg&gt;</strong></p>
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		<title>„Gorch Fock segelt in den Untergang“ wird abgesetzt</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/gorch-fock-segelt-in-den-untergang/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 09:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Soap]]></category>

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		<description><![CDATA[Mediale Demontage des amtierenden Hochwohlgeborenen ist in vollem Gange. Da ist sogar die ARD-DeutschlandTrend Umfrage nach der über 70% Bevölkerung den Sonnenkönig der Deutschen Politik für Gut(tenberg) befindet, ein schwacher Trost. Man munkelt, dass die in Verruf geratene Soap „Gorch &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/gorch-fock-segelt-in-den-untergang/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_787" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/gorch-fock-soap.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-787 " title="gorch-fock-soap" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/gorch-fock-soap.jpg?9d7bd4" alt="Gorch Fock segelt in den Untergang" width="350" height="370" /></a><p class="wp-caption-text">Gorch Fock ~ ©Keven Winkler</p></div>
<p>Mediale Demontage des amtierenden Hochwohlgeborenen ist in vollem Gange. Da ist sogar die <a class="fadeout" title="Gutenberg Trend: Guttenberg kann über Wasser gehen" href="http://blog.tagesschau.de/2011/02/19/guttenberg-kann-uber-wasser-gehen/">ARD-DeutschlandTrend</a> Umfrage nach der über 70% Bevölkerung den Sonnenkönig der Deutschen Politik für Gut(tenberg) befindet, ein schwacher Trost.</p>
<p>Man munkelt, dass die in Verruf geratene Soap „Gorch Fock segelt in den Untergang“ schnellstens abgesetzt wird. Die freigewordene Sendezeit will man mit der Fortsetzung des Blockbusters „Der cool gestylte Liebling erklärt bei Kerner die Welt – Live aus Afghanistan“ ausfüllen.</p>
<p>Und RTL2 plant eine neue Sendung über die Gefahren aus dem Internet mit dem Titel: „Generation Copy &amp; Paste – Hilfe, mein Mann hat seine Doktorarbeit geklaut“. Wer die Sendung moderieren wird, ist noch offen.</p>
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		<title>Mediale Entgleisungen, geistige Armut und der Tod</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/mediale-entgleisungen-geistige-armut-tod/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 09:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Darf man ein Bild von einem Toten auf der Titelseite abdrucken? Die Frage aller Fragen der vergangenen Woche. Die Diskussionen über die taz Titelseite vom 11.01. zeigen einmal mehr das Dilemma des journalistischen Umgangs mit Gewalt und Tod. So empört &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/mediale-entgleisungen-geistige-armut-tod/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darf man ein Bild von einem Toten auf der Titelseite abdrucken? Die Frage aller Fragen der vergangenen Woche. Die <a class="fadeout" href="http://blogs.taz.de/hausblog/2011/01/15/mit-bildern-effekte-erzielen/">Diskussionen über die taz Titelseite vom 11.01.</a> zeigen einmal mehr das Dilemma des journalistischen Umgangs mit Gewalt und Tod. So empört es sich mancher Vertreter der Generation „ist mir Egal solange es mich persönlich nicht trifft“ über solche „unnötigen Entgleisungen“. Ein anderer Angehöriger der Species „Globalisierung hört aber bei meinem Wohlbefinden auf“ will gleich der taz unterstellen sie vernachlässige die Informationspflichten und manipuliert dadurch die Leserschaft, u.s.w.</p>
<p>Hauptsächlich geht es um die Frage darf eine Zeitung bzw. ein Medium das sich investigativen Journalismus auf die Fahne geschrieben hat, das mediale Potenzial solcher Bilder nutzen um ein Effekt gezielt zu erzeugen. Gibt es die Grenzen dabei? &#8211; fragt die Redaktion und ruft ihre Leser auf ihrer Meinung kund zu tun.<span id="more-771"></span></p>
<div id="attachment_775" class="wp-caption aligncenter" style="width: 680px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/taz-titelbild-11-01-2011.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-775  " title="taz-titelbild-11-01-2011" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/taz-titelbild-11-01-2011.jpg?9d7bd4" alt="Titelbild der taz vom 11.01.2011 - Gestaltung als Postkarte" width="670" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Stein des Anstoßes ~ taz  Titelbild vom 11. Januar 2011 Quelle: taz</p></div>
<p>Von den Ausgüssen kleinbürgerlicher Überheblichkeit („wir sollten an die Kinder denken, solche Bilder können ein Unwohlsein auslösen“) und maßloser Arroganz („hat sich schon jemand über die Würde des Toten Gedanken gemacht?“) mal abgesehen, brachte die darauf entbrannte Diskussion auch einige recht interessante Meinungen und eine Menge guter Argumente pro und contra.</p>
<p>Ob ich eine Meinung dazu habe? Sicher, darum geht es mir im Augenblick aber gar nicht. Woran ich gerade denke ist: Wie war sein Name? Dieser verstörend blutige und unpassend tote Junge, dessen Anblick auf der taz Titelseite eine gewisse Frauke mit der Abbildung von Halbnackten Frauen in den Tageszeitungen vergleicht, weil beides, ah Gott, so menschenunwürdig ist.</p>
<p><strong>Wie war sein Name?</strong></p>
<p>Die modernen Kommunikationswege lassen die Menschheit enger zusammenrücken. Zumindest in diesem Teil der menschlichen Population die ein Gehirn vorweisen kann wächst das Bewusstsein das die Globalisierung nicht nur Vorteile beim Discounter sondern auch die Verantwortung für einander mit sich bringt.</p>
<p>Wie manche Leute schon richtig bemerkt haben, so ein Foto ist einfach nur eine Information, nicht mehr und nicht weniger. Ein Beleg für die Geschichte. Sollten wir nicht endlich akzeptieren das der sogenannte Wahrheitsgehalt einer Information nicht nur Zahlen und Fakten beinhaltet, sondern auch Blut, Elend, Gestank? Sorry, Vorstadtidylle – dieses Gefühl das sie sich gleich übergeben müssen – der ist echt.</p>
<p>P.S. Ein sehr guter Artikel zum Thema ist hier: <a class="fadeout" href="http://fotografiona.wordpress.com/2011/01/21/mit-bildern-affekte-erzielen/">http://fotografiona.wordpress.com/2011/01/21/mit-bildern-affekte-erzielen/</a> zu finden.</p>
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		<title>Marionetten der Macht – Ein Kommentar zu dem Buch „Wir Abnicker“ von Marco Bülow</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 17:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich gebe zu, ich tat mich schwer mit der Rezension von Marco Bülows „Wir Abnicker“. Die Zeit war offensichtlich reif für einen „Insider Bericht“ und das Buch fand insbesondere im Netz eine recht beachtliche Resonanz. Mein durchweg positiver Eindruck im &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/buch-wir-abnicker-von-marco-bulow/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_760" class="wp-caption alignleft" style="width: 440px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/abnicker.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-760 " title="abnicker" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/abnicker.jpg?9d7bd4" alt="Wir Abnicker Buch Cover" width="430" height="464" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Wir Abnicker&quot; von Marco Bülow</p></div>
<p>Ich gebe zu, ich tat mich schwer mit der Rezension von Marco Bülows „<a class="fadeout" title="Wir Abnicker - Das Buch von Marco Bülow" href="http://blog.marco-buelow.de/2010/03/24/machiavelli-und-die-nestbeschmutzer-diskussionen-und-reaktionen-zum-buch-wir-abnicker-econ-2010/">Wir Abnicker</a>“. Die Zeit war offensichtlich reif für einen „Insider Bericht“ und das Buch fand insbesondere im Netz eine recht beachtliche Resonanz. Mein durchweg positiver Eindruck im Vorfeld wurde beim Lesen des Buches zum größten Teil auch bestätigt, sogar einen relativ guten Schreibstil könnte man unserem Vorzeigeabgeordneten bescheinigen. Dennoch kann man meinen ersten Eindruck beim Lesen als verhalten und eher kritisch bezeichnen. Aus diesem Grund entschied ich mich wohl, den medialen Rummel um dieses Buch herum ausklingen zu lassen und mich etwas später damit zu befassen.</p>
<p>Eines vorab, man erfährt nicht viel Neues über Lobbyismus in diesem Buch, höchstens einige Details über die Funktionsmechanismen der Parteilandschaft und den Eifer, mit dem viele der gewählten Volksvertreter ihre Handlungsweise in Einklang mit der Macht des Geldes bringen. Die Qualität und die Wichtigkeit dieses Buches liegen weniger in den Inhalten als in der Person, die es schrieb. Einem Abgeordneten, der es „wagte“ darüber öffentlich zu sprechen, der zugibt, dass Lobbyismus auch seine Arbeit nachhaltig behindert und der die Gefahr läuft, von seinesgleichen geächtet zu werden. Zweifelsohne hat Marco Bülow allein dadurch, dass dieses Buch erschienen ist, eine Menge Mut und Charakterstärke bewiesen.<span id="more-759"></span></p>
<p>Man sollte die Gelegenheit nicht verpassen, dem Buch einen durchaus umfangreichen Informationsgehalt und verständliche Erzählweise zu Gute zu schreiben, was es dann auch für den, meist an der Politikverdrossenheit leidenden Durchschnittsbürger interessant macht. Insbesondere für Medienschaffende, angehende Journalisten und PR-Nachwuchs ist das Buch dringend zu empfehlen. Dazu ein Zitat:</p>
<blockquote><p>„Außerdem werden zunehmend die Medien lobbyiert. Der ökonomische Druck, mit dem diese zu kämpfen haben, führt zu einem grandiosen Wettbewerb um Anzeige- und Werbekunden, die wirtschaftlich wesentlich wichtiger sind als die Zahl der Abonnenten. So bekommen potente Werbekunden natürlich großen Einfluss auf die Medien, den sie naturgemäß nutzen. Darunter leidet die Unabhängigkeit der Medien und auch der Journalisten.“</p></blockquote>
<p>Bei allen Lobeshymnen hat Herr Bülow das Problem der SPD anzugehören. Wie kritisiert man also z.B. Auswirkungen von Globalisierung mit dem Wissen, dass es die Rot-Grüne-Regierung war, die den Hedgefonds die goldene Einladungskarte geschickt hat? Oder wie formuliert man seine Befürchtungen über den Zustand der eigenen Partei und deren Zukunft, ohne der SPD selbst weiteren Schaden zuzufügen?</p>
<p>Man führt die Beweise zusammen, schlussfolgert, ringt mit sich selbst und findet letztendlich eine Formulierung die zwar unmissverständlich ist, aber viel zu brav und in der Post-SM (Schröder/Müntefering)-Ära viel zu akademisch klingt, um gegen die einbetonierten Pfeiler der Berliner Politik-Manege eine durchschlagende Wirkung haben zu können.</p>
<blockquote><p>„Bastapolitik, gespielte Allwissenheit, überzogene Versprechungen und Technokratisierung werden den Parteien nach und nach die Grundlage ihrer Existenz entziehen. (…) Leider ging viel Motivation und Einsatzwillen verloren, weil SPD-Anhänger und Mitglieder zu häufig autoritäre Strukturen und ein ebensolches Gebaren ihrer Führungen erduldeten.“</p></blockquote>
<p>Damit schafft Bülow einen recht schwierigen Spagat zwischen notwendiger und berechtigter Kritik einerseits und Loyalität zu seiner Partei andererseits. Er bleibt immer braver Parteisoldat, bedacht, die letzte Schlussfolgerung nicht zu heftig klingeln zu lassen, immer Verständnis aufbringend für die eigene Zunft. Realitätsnähe und Erfahrung aus den Jahren des politischen Karussells eben. Und gleichzeitig Grund für meine Skepsis – ich hätte mir mehr gewünscht von Bülow. So wird aus dem „Aufruf zum Widerstand“ eine Wehklage, zwar fundiert, berechtigt, reich an Wahrheit und guten Vorsätzen, voll mit sinnvollen Vorschlägen und Lösungsansätzen – aber eine Wehklage. Und: zu leise vorgetragen wird sie – so fürchte ich –  auch schnell verklingen.</p>
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		<title>Lobbyismus für Dummies</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 08:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Film von Alexander Lehmann &#8220;Lobbyismus für Dummies&#8221; setzt sich mit dem Einfluß der Lobbyisten auf die Politik auseinander. Hier unter den Bedingungen der Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht. [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Film von <a class="fadeout" title="Alexander Lehmann" href="http://www.alexanderlehmann.net">Alexander Lehmann</a> &#8220;Lobbyismus für Dummies&#8221; setzt sich mit dem Einfluß der Lobbyisten auf die Politik auseinander. Hier unter den Bedingungen der Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://medienkompetenz-blog.de/lobbyismus-fur-dummies/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
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		<title>Genauso begabt wie andere Menschen auch</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 09:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Genauso begabt wie andere Menschen auch, werden sie häufiger diskriminiert und erfahren Benachteiligung. In Deutschland sind 8 Millionen Menschen von Legasthenie oder Dyskalkulie betroffen. In dem Trailer des BVL werden fünf betroffene Jugendliche, episodisch in einzelnen Situationen vorgestellt, in denen &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/genauso-begabt-wie-andere-menschen/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genauso begabt wie andere Menschen auch, werden sie häufiger diskriminiert und erfahren Benachteiligung. In Deutschland sind 8 Millionen Menschen von Legasthenie oder Dyskalkulie betroffen. In dem Trailer des <a class="fadeout" title="BVL" href="http://www.bvl-legasthenie.de">BVL</a> werden fünf betroffene Jugendliche, episodisch in einzelnen Situationen vorgestellt, in denen sie ihren Hobbys nachgehen. Ausschlaggebend für die Wahl der Laiendarsteller (zwischen 14 und 17 Jahren alt) war die Bereitschaft, zu ihrer Legasthenie oder Dyskalkulie zu stehen und sie durch den Film öffentlich zu machen. Es wurden bewusst die Interessen der Jugendlichen in den Mittelpunkt gestellt, um die Botschaft das Trailers, &#8220;Macht was aus euren Stärken&#8221; zu vermitteln.<span id="more-694"></span></p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://medienkompetenz-blog.de/genauso-begabt-wie-andere-menschen/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
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