<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Medienkompetenz im Netz &#187; China</title>
	<atom:link href="http://medienkompetenz-blog.de/tag/china/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://medienkompetenz-blog.de</link>
	<description>Blog für Medienkompetenz, Kommunikation und Medienkritik</description>
	<lastBuildDate>Thu, 05 Jan 2012 20:23:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Google ist wie ein Kind, das seinen Spielzeug kaputt macht, weil man es geärgert hat</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/google-ist-wie-ein-kind/</link>
		<comments>http://medienkompetenz-blog.de/google-ist-wie-ein-kind/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 14:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Googloogie]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hypercommerce.de/?p=61</guid>
		<description><![CDATA[Was macht Google zurzeit? Neue Produkte, die kein Mensch braucht und die einem einzigen Zweck dienen – dort wo Google nicht Maß aller Dinge ist das Zepter in die Hand zu nehmen. Buzz, Nexus (ph)one, Breitband Netz in den USA, &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/google-ist-wie-ein-kind/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_62" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><em><em><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/mr-spock2.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-62" title="mr-spock2" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/mr-spock2.jpg?9d7bd4" alt="Mr. Spock" width="300" height="310" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Leben Sie lange und in Frieden!</p></div>
<p>Was macht Google zurzeit? Neue Produkte, die kein Mensch braucht und die einem einzigen Zweck dienen – dort wo Google nicht Maß aller Dinge ist das Zepter in die Hand zu nehmen. Buzz, Nexus (ph)one, Breitband Netz in den USA, etc. Haben, nehmen, erobern, kaufen, übernehmen! Unsere Justizministerin hat es neulich in einem Satz gesagt: <em>„Diese Gigantomanie, die stört mich.“</em> Mich auch.</p>
<p>Noch vor einem Jahr schauten mich sogar einige meiner Freunde schief an, weil ich mich zum Thema (G) kritisch geäußert habe.<em> „Ist dir denn der Schäuble lieber? Und die Internetsperren?“</em> &#8211; bekam ich zu hören. Natürlich nicht, aber was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und warum werden die Gespräche plötzlich so hitzig, wenn es um (G) geht? Ich gebe zu, daran hatte ich eine Weile zu knabbern, bis mir klar wurde, dass mein Gegenüber Google mit freiem Internet  gleichstellt.<span id="more-61"></span></p>
<p>Wie kommt‘s? Tja, die große Mehrheit der Menschen hat erst in den letzten Jahren das Internet entdeckt und das sind nun mal die Google Jahre. Wer erinnert sich schon an Alta Vista, CompuServe, oder ein 4800 Modem? Die Menschheit hat eine Online Revolution durchlebt. Die verdanken wir nicht zuletzt auch Google. Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten.</p>
<p>Wenn man die Entwicklungen allein in den letzten Wochen genauer betrachtet, drängt sich der Eindruck auf,  dass  die Google-Gründer immer noch in der Garagenmentalität  der Anfangsjahre stecken. Die seltsame Mischung aus Arroganz, grenzenlosem Hochmut und maßloser Gier scheint alle von der höchsten Managementebene bis runter zu den Foren-Günglingen* erfasst zu haben. Blankes Unverständnis, ja Verwunderung bei den Themen wie Datenschutz oder die Rechte der Verlage, etc.. Die Nonchalance mit der <a class="fadeout" title="DLD Conference" href="http://www.youtube.com/watch?v=LvANZA93QaU">David Drummond auf der DLD Conference</a> zum Thema Verlagsrechte erläutert: <em>„Bing ist nur einen Klick entfernt, falls Sie Google nicht mögen“</em>,  ist vielmehr als Selbstsicherheit eines Monopolisten. Es ist eine Machtdemonstration ohne-gleichen.</p>
<p>Im gleichen Atemzug stellt er fest, dass die Zensur ein enormes Problem ist und zwar <em>„nicht nur in China“</em>. Das stimmt. Allerdings hat man (lese G) die Voraussetzungen dafür selbst geliefert. Mit dem enormen Erfolg des (G)uMa* gepaart mit dem stets sehr bedacht gepflegten Image von „Guten“ und der Ich-will-es-haben-wir-machen-das-jetzt-ist-uns-egal-was-andere-denken-die-welt-ist-sowieso-böse-und-wenn-einer-was-anderes-denkt-dann-ist-er-bloss-neidisch-Paranoia hat man auf der einen Seite die Menschheit um Lichtjahre nach vorn gebracht auf der anderen Seite aber den Kern des Internets, dezentralisierte Struktur, abgeschafft.</p>
<p>Das wäre ja an sich nicht das Ende aller Tage &#8211; was mir daran allerdings Bauchschmerzen bereitet, ist, dass Google klar erkennen lässt, es auch weiterhin so handzuhaben &#8211;  notfalls  mit der Brechstange. Wer nicht mitspielt, fliegt raus! Während ich das hier schreibe, geht mir ein Satz von Mr. Spock aus dem ersten StarTrek Film nicht aus dem Kopf: <em>„Captain, Vo..ger ist wie ein Kind, wenn er nicht bekommt,  was er haben möchte, macht er womöglich sein Spielzeug kaputt.“ </em></p>
<p>So wie mit China: Der Sinneswandel fand erst statt nach dem man ihn geärgert hat, alles Weitere: <em>„Wir sind ah, so cool und streiten so gern, ob wir das mit unserer Firmenethik vereinbaren können … wir haben geglaubt, dass das Netz in China freier wird durch unsere Präsenz“</em> kam danach. Ah, bitte! Da wird einem schlecht! Wenn ein Kind sich so verhält, dann ist es nervig, bei einem Erwachsenen ist es unglaubwürdig, und die Mehrheit von Menschen (umgangssprachlich auch User genannt) empfindet es als Respektlosigkeit. Die Ablehnungswelle, die sich gerade formiert, hat durchaus damit zu tun, dass die Menschen die Verachtung spüren, die ihnen G entgegen bringt.</p>
<p>Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Soziale Netzwerke bedeuten einer von vielen zu sein. Auf G mit seinem Herrschaftsanspruch trifft es wahrlich nicht zu. Da hilft auch nicht die Werbemaschinerie mit dieser schlecht inszenierten Buzz-Vorstellung (übrigens Steve Jobs kann das viel besser), nicht der Aardvark und schon gar nicht Gmail User Nötigung.</p>
<p>Twitter und Co. haben in der Tat etwas Außergewöhnliches geschafft: Kommunikation vorbei an Google, Internet außerhalb Google. Sie erschaffen das Netz „miteinander“ neu und dezentralisieren es wieder. Auch ohne Google funktioniert das ganz hervorragend. Und das ist auch gut so, sonst könnte es unser „Kleiner“ womöglich kaputt machen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienkompetenz-blog.de/google-ist-wie-ein-kind/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Google, China und Fluch der Gier: Die Welt ist nicht genug!</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/google-china-zensur/</link>
		<comments>http://medienkompetenz-blog.de/google-china-zensur/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 15:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Googloogie]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hypercommerce.de/?p=1</guid>
		<description><![CDATA[Google stellt sein China-Geschäft auf einmal in Frage. Angeblich will sich der Datensammler aus Mountain View nicht länger den Zensurforderungen der chinesischen Regierung beugen und nimmt dafür auch einen Rückzug aus dem chinesischen Markt in Kauf. Der gemeine Güngling* wird &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/google-china-zensur/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_202" class="wp-caption alignleft" style="width: 377px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/China_XS_Tiny.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-202 " title="China Google" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/China_XS_Tiny.jpg?9d7bd4" alt="China" width="367" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">China und Google. Wie geht es weiter?</p></div>
<p>Google stellt sein China-Geschäft auf einmal in Frage. Angeblich will  sich der Datensammler aus Mountain View nicht länger den  Zensurforderungen der chinesischen Regierung beugen und nimmt dafür auch  einen Rückzug aus dem chinesischen Markt in Kauf. Der gemeine Güngling*  wird in seinem Glauben bestätigt, die anderen werden die Meldungen  darüber aufmerksamer weiterlesen.</p>
<p>Internet World z.B. schreibt: <em>„Google  hat damit gedroht, den chinesischen Markt aufzugeben, wenn die  Zensurbestimmungen nicht gelockert werden.“</em> Erst in dem zweiten  Satz gesellt sich ein wenig Licht zu dem Knall. Der Auslöser war keine  moralische Kehrtwende (manche würden auch von moralischer Pflicht  sprechen) sondern ein Hackerangriff.<span id="more-1"></span></p>
<p>Ein Hackerangriff aus China?  Was soll daran so außergewöhnlich sein? – fragt sich der gesunde  Internetverstand. Gibt es täglich. Ah, was! Stündlich. Ja schon, aber es  wurden Mail-Accounts von chinesischen Menschenrechtlern angegriffen!  Hillary Clinton soll sich auch eingemischt haben. Hm, damit ich sehe, ob  ich das so richtig verstanden habe? Google zensiert seit 4 Jahren brav  das Internet über die Google.cn. Aber jetzt soll alles anders werden nur  wegen ein paar Mail-Accounts. Sorry, aber das leuchtet mir immer noch nicht  ein.</p>
<p>Es sei denn… Es sei denn, die Hacker waren erfolgreich.  Verschiedene Quellen (siehe Wall Street Journal &#8211; z. B.) schreiben davon,  dass bei dem Angriff auch <em>„wichtige Teile des Quellcodes gestohlen  worden, mit denen potenziell Zugang zu anderen Daten gewonnen werden  kann“</em>. Wie üblich, von Google nur Andeutungen: <em>„… from China that  resulted in the theft of intellectual property from Google“</em> (Quelle: <a class="fadeout" title="Google Blog" href="http://googleblog.blogspot.com/2010/01/new-approach-to-china.html" target="_blank">http://googleblog.blogspot.com/2010/01/new-approach-to-china.html</a>)  Sprich: <em>„… aus China, dass Diebstahl  von Googles geistigem Eigentum darstellt.“</em> Also, doch. So  gesehen, bin ich froh dass ich nicht die Google Analytics benutze &#8211;  sonst könnte mich womöglich jemand verklagen weil er Spam-Mails aus  China bekommt.</p>
<p>Na ja, so oder so, niemand wird ernsthaft glauben  (die Chinesen am wenigsten) dass Google tatsächlich vor hat (von  taktischem Geplänkel mal abgesehen) den einzigen Markt, der groß genug  ist die Gier des Giganten  in den kommenden Jahren zu stillen, fallen zu  lassen. Moralische Bedenken hin oder her – Google kann sich das einfach  nicht leisten. Die Größe des Gimperiums* ist in zwischen auch sein  Fluch. Das Tempo, bei dem das Unternehmen immer neue Groodukte*  entwickelt, droht sich zum Bumerang zu entwickeln, weil die Märkte bald  nicht mehr benötigte Absatzzahlen liefern werden können. Die Welt ist  für Google einfach zu klein.</p>
<p>Allerdings, gibt es Argumente, die  eine (vorübergehende, versteht sich) Scheidung zwischen China und Google  bewirken könnten. Erstens ist es der Marktanteil von Google in China:  25% von 340 Millionen Nutzern. Lese oben – für Google Maßstäbe ist das zu  wenig. Zweitens, Google muss eine vernünftige „Defence Strategy“  ausarbeiten. Offensichtlich hat man die Gegner bis dato gewaltig  unterschätzt. Dies wird Geld (kein Problem) und Zeit (großes Problem)  kosten.</p>
<p>Ein Rückzug aus China ist jedoch wenig wahrscheinlich,  weil es so gut wie sicher ist, dass es keine Rückfahrt geben würde. Wir  können uns das zwar schwer vorstellen, aber es könnte eines Tages  jemanden geben, der noch Googligantischer* ist und mit Sicherheit aus  China kommt. Und das weiß man in Mountain View. Ein Ausstieg aus dem chinesischen Markt taugt höchstens als eine PR-Aktion- und zwar als eine  leichtsinnige.</p>
<p><strong>*</strong> siehe <a title="Wörterbuch neue Medien - Deutsch" href="http://medienkompetenz-blog.de/woerterbuch/">Wörterbuch</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienkompetenz-blog.de/google-china-zensur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Minified using disk: basic (Feed is rejected)
Page Caching using disk: enhanced
Database Caching 1/16 queries in 0.011 seconds using disk: basic
Object Caching 513/533 objects using disk: basic

Served from: medienkompetenz-blog.de @ 2012-02-05 22:30:16 -->
