<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Medienkompetenz Blog &#187; facebook</title>
	<atom:link href="http://medienkompetenz-blog.de/tag/facebook/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://medienkompetenz-blog.de</link>
	<description>Blog für Medienkompetenz, Kommunikation und Medienkritik</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 12:43:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Kommunikation im Medienzeitalter – Unbegrenzt, unverbindlich – unmenschlich?</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/kommunikation-im-medienzeitalter/</link>
		<comments>http://medienkompetenz-blog.de/kommunikation-im-medienzeitalter/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 May 2010 08:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>K. Nordt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hypercommerce.de/?p=384</guid>
		<description><![CDATA[Kommunizieren wo, wann und mit wem man will. Technisch gibt es heute kaum noch Grenzen. Das Handy ist längst zum multimedialen Kommunikationsapparat avanciert und stellt uns auch dann die lebenswichtige Leitung zum World Wide Web her, wenn Computer oder Laptop in weiter Ferne liegen. Um sich mit Freunden auszutauschen oder Nachrichten zu senden, wird der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_387" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/Kommunikation.jpg"><img class="size-full wp-image-387 " title="Kommunikation in Medienzeitalter - © Franz Pfluegl - Fotolia.com" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/Kommunikation.jpg" alt="Kommunikation in Medienzeitalter | © Franz Pfluegl - Fotolia.com" width="360" height="274" /></a><p class="wp-caption-text">Kommunizieren bis der Arzt kommt</p></div>
<p>Kommunizieren wo, wann und mit wem man will. Technisch gibt es heute kaum noch Grenzen. Das Handy ist längst zum multimedialen Kommunikationsapparat avanciert und stellt uns auch dann die lebenswichtige Leitung zum World Wide Web her, wenn Computer oder Laptop in weiter Ferne liegen. Um sich mit Freunden auszutauschen oder Nachrichten zu senden, wird der heiße Draht der Social Networks, wie Facebook oder StudiVZ, aktiviert. So weiß jeder Freund zu jeder Zeit und an jedem Ort, was mich gerade beschäftigt.</p>
<p>Einfach in Facebook einloggen, Nachrichten lesen, antworten oder Neues berichten. Simpel und unverbindlich gestaltet sich die Kommunikation im heutigen Medienzeitalter. Eine Untersuchung vom Institut für Demoskopie Allensbach stellt fest, dass sich durch die Technik das Kommunikationsverhalten verändert. Die Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA) 2009 zeigt, dass die technikgestützte Kommunikation einen immer größeren und wichtigeren Teil des persönlichen Austausches einnimmt. Außerdem steigt durch die neuen Technologien die Häufigkeit an Kontakten, wobei sich deren Länge allerdings verkürzt.<span id="more-384"></span></p>
<p>Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist, welche Qualität diese „Kurz“-Kommunikation besitzt. Steht bei Facebook oder Twitter die Verständigung, das grundlegende Merkmal von Kommunikation, noch im Mittelpunkt? Oder beschränkt sich der elektronische Gedankenaustausch lediglich auf die Verbreitung von Informationen im Sinne von persönlicher Berichterstattung?</p>
<p>Die Studie des Instituts Allensbach fand ferner heraus, dass vor allem junge Leute häufig chatten. Besonders deutlich sticht im Vergleich der Jahre 2008 und 2009 die zunehmende Bedeutung der sozialen Netzwerke heraus. Der Gebrauch des Internets für diese Dienste stieg in der Bevölkerung (14 bis 64 Jahre) der Bundesrepublik in jenem Zeitraum um 51 Prozent.</p>
<p>Allgemein zeigt sich somit ein Trend hin zur vermehrten Kommunikation auf elektronischem Weg. Bei der Betrachtung des Nutzens dieses Austausches am Beispiel von Statusmeldungen auf Facebook oder einer Nachricht auf Twitter, stellt sich die Frage, ob diese Art der Kommunikation einen Dialog eröffnen kann oder ob sie nicht lediglich der individuellen Selbstdarstellung dient.</p>
<p>Der Austausch mittels persönlicher Nachrichten, E-Mails und Chats können hingegen eher zur Verständigung führen. Allerdings besitzen sie ebenfalls eine Einschränkung, die auf die gesamte schriftliche Kommunikation zutrifft. Menschliche Attribute, wie Gestik oder Mimik, treten in den Hintergrund. Mittels Smileys wird zwar versucht Akzente zu setzen, um seiner Aussage die richtige Tonfärbung zu verleihen. Ein Teil des Gesprächs, genau genommen der Interpretationshintergrund der Aussage, geht durch die auf Text begrenzte Kommunikation stückweise jedoch verloren. Der Trend zur Kürze der Kontakte sollte hierbei kaum Platz für Erklärungen einräumen.</p>
<p>Insgesamt betrachtet erfährt die Kommunikation im Medienzeitalter somit eine Standardisierung durch Technologisierung und Trends wie soziale Netzwerke. Da der Kommunikation der menschliche Ausdruck genommen wird, sollte sich die persönliche Verständigung auf Dauer schwieriger gestalten, wenn sich das Kommunikationsverhalten weiter in diese Richtung entwickelt.</p>
<p>Abzuwarten bleibt, ob die Vorteile der flexiblen, allgemeinen und „entmenschlichten“ Kommunikation auch zukünftig überwiegen werden und ob letztere die direkte persönliche Verständigung und das soziale Verhalten der kommenden Generationen beeinflussen wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienkompetenz-blog.de/kommunikation-im-medienzeitalter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Google ist wie ein Kind, das seinen Spielzeug kaputt macht, weil man es geärgert hat</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/google-ist-wie-ein-kind/</link>
		<comments>http://medienkompetenz-blog.de/google-ist-wie-ein-kind/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 14:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Googloogie]]></category>
		<category><![CDATA[Bing]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hypercommerce.de/?p=61</guid>
		<description><![CDATA[Was macht Google zurzeit? Neue Produkte, die kein Mensch braucht und die einem einzigen Zweck dienen – dort wo Google nicht Maß aller Dinge ist das Zepter in die Hand zu nehmen. Buzz, Nexus (ph)one, Breitband Netz in den USA, etc. Haben, nehmen, erobern, kaufen, übernehmen! Unsere Justizministerin hat es neulich in einem Satz gesagt: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_62" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><em><em><a href="http://hypercommerce.de/wp-content/uploads/2010/02/mr-spock2.jpg"><img class="size-full wp-image-62" title="mr-spock2" src="http://hypercommerce.de/wp-content/uploads/2010/02/mr-spock2.jpg" alt="Mr. Spock" width="300" height="310" /></a></em></em><p class="wp-caption-text">Leben Sie lange und in Frieden!</p></div>
<p>Was macht Google zurzeit? Neue Produkte, die kein Mensch braucht und die einem einzigen Zweck dienen – dort wo Google nicht Maß aller Dinge ist das Zepter in die Hand zu nehmen. Buzz, Nexus (ph)one, Breitband Netz in den USA, etc. Haben, nehmen, erobern, kaufen, übernehmen! Unsere Justizministerin hat es neulich in einem Satz gesagt: <em>„Diese Gigantomanie, die stört mich.“</em> Mich auch.</p>
<p>Noch vor einem Jahr schauten mich sogar einige meiner Freunde schief an, weil ich mich zum Thema (G) kritisch geäußert habe.<em> „Ist dir denn der Schäuble lieber? Und die Internetsperren?“</em> &#8211; bekam ich zu hören. Natürlich nicht, aber was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und warum werden die Gespräche plötzlich so hitzig, wenn es um (G) geht? Ich gebe zu, daran hatte ich eine Weile zu knabbern, bis mir klar wurde, dass mein Gegenüber Google mit freiem Internet  gleichstellt.<span id="more-61"></span></p>
<p>Wie kommt‘s? Tja, die große Mehrheit der Menschen hat erst in den letzten Jahren das Internet entdeckt und das sind nun mal die Google Jahre. Wer erinnert sich schon an Alta Vista, CompuServe, oder ein 4800 Modem? Die Menschheit hat eine Online Revolution durchlebt. Die verdanken wir nicht zuletzt auch Google. Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten.</p>
<p>Wenn man die Entwicklungen allein in den letzten Wochen genauer betrachtet, drängt sich der Eindruck auf,  dass  die Google-Gründer immer noch in der Garagenmentalität  der Anfangsjahre stecken. Die seltsame Mischung aus Arroganz, grenzenlosem Hochmut und maßloser Gier scheint alle von der höchsten Managementebene bis runter zu den Foren-Günglingen* erfasst zu haben. Blankes Unverständnis, ja Verwunderung bei den Themen wie Datenschutz oder die Rechte der Verlage, etc.. Die Nonchalance mit der <a class="fadeout" title="DLD Conference" href="http://www.youtube.com/watch?v=LvANZA93QaU">David Drummond auf der DLD Conference</a> zum Thema Verlagsrechte erläutert: <em>„Bing ist nur einen Klick entfernt, falls Sie Google nicht mögen“</em>,  ist vielmehr als Selbstsicherheit eines Monopolisten. Es ist eine Machtdemonstration ohne-gleichen.</p>
<p>Im gleichen Atemzug stellt er fest, dass die Zensur ein enormes Problem ist und zwar <em>„nicht nur in China“</em>. Das stimmt. Allerdings hat man (lese G) die Voraussetzungen dafür selbst geliefert. Mit dem enormen Erfolg des (G)uMa* gepaart mit dem stets sehr bedacht gepflegten Image von „Guten“ und der Ich-will-es-haben-wir-machen-das-jetzt-ist-uns-egal-was-andere-denken-die-welt-ist-sowieso-böse-und-wenn-einer-was-anderes-denkt-dann-ist-er-bloss-neidisch-Paranoia hat man auf der einen Seite die Menschheit um Lichtjahre nach vorn gebracht auf der anderen Seite aber den Kern des Internets, dezentralisierte Struktur, abgeschafft.</p>
<p>Das wäre ja an sich nicht das Ende aller Tage &#8211; was mir daran allerdings Bauchschmerzen bereitet, ist, dass Google klar erkennen lässt, es auch weiterhin so handzuhaben &#8211;  notfalls  mit der Brechstange. Wer nicht mitspielt, fliegt raus! Während ich das hier schreibe, geht mir ein Satz von Mr. Spock aus dem ersten StarTrek Film nicht aus dem Kopf: <em>„Captain, Vo..ger ist wie ein Kind, wenn er nicht bekommt,  was er haben möchte, macht er womöglich sein Spielzeug kaputt.“ </em></p>
<p>So wie mit China: Der Sinneswandel fand erst statt nach dem man ihn geärgert hat, alles Weitere: <em>„Wir sind ah, so cool und streiten so gern, ob wir das mit unserer Firmenethik vereinbaren können … wir haben geglaubt, dass das Netz in China freier wird durch unsere Präsenz“</em> kam danach. Ah, bitte! Da wird einem schlecht! Wenn ein Kind sich so verhält, dann ist es nervig, bei einem Erwachsenen ist es unglaubwürdig, und die Mehrheit von Menschen (umgangssprachlich auch User genannt) empfindet es als Respektlosigkeit. Die Ablehnungswelle, die sich gerade formiert, hat durchaus damit zu tun, dass die Menschen die Verachtung spüren, die ihnen G entgegen bringt.</p>
<p>Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Soziale Netzwerke bedeuten einer von vielen zu sein. Auf G mit seinem Herrschaftsanspruch trifft es wahrlich nicht zu. Da hilft auch nicht die Werbemaschinerie mit dieser schlecht inszenierten Buzz-Vorstellung (übrigens Steve Jobs kann das viel besser), nicht der Aardvark und schon gar nicht Gmail User Nötigung.</p>
<p>Twitter und Co. haben in der Tat etwas Außergewöhnliches geschafft: Kommunikation vorbei an Google, Internet außerhalb Google. Sie erschaffen das Netz „miteinander“ neu und dezentralisieren es wieder. Auch ohne Google funktioniert das ganz hervorragend. Und das ist auch gut so, sonst könnte es unser „Kleiner“ womöglich kaputt machen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medienkompetenz-blog.de/google-ist-wie-ein-kind/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
