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	<title>Medienkompetenz Blog &#187; Kommunikation</title>
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	<description>Blog für Medienkompetenz, Kommunikation und Medienkritik</description>
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		<title>Kommunikation im Medienzeitalter – Unbegrenzt, unverbindlich – unmenschlich?</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 08:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>K. Nordt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kommunizieren wo, wann und mit wem man will. Technisch gibt es heute kaum noch Grenzen. Das Handy ist längst zum multimedialen Kommunikationsapparat avanciert und stellt uns auch dann die lebenswichtige Leitung zum World Wide Web her, wenn Computer oder Laptop in weiter Ferne liegen. Um sich mit Freunden auszutauschen oder Nachrichten zu senden, wird der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_387" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/Kommunikation.jpg"><img class="size-full wp-image-387 " title="Kommunikation in Medienzeitalter - © Franz Pfluegl - Fotolia.com" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/Kommunikation.jpg" alt="Kommunikation in Medienzeitalter | © Franz Pfluegl - Fotolia.com" width="360" height="274" /></a><p class="wp-caption-text">Kommunizieren bis der Arzt kommt</p></div>
<p>Kommunizieren wo, wann und mit wem man will. Technisch gibt es heute kaum noch Grenzen. Das Handy ist längst zum multimedialen Kommunikationsapparat avanciert und stellt uns auch dann die lebenswichtige Leitung zum World Wide Web her, wenn Computer oder Laptop in weiter Ferne liegen. Um sich mit Freunden auszutauschen oder Nachrichten zu senden, wird der heiße Draht der Social Networks, wie Facebook oder StudiVZ, aktiviert. So weiß jeder Freund zu jeder Zeit und an jedem Ort, was mich gerade beschäftigt.</p>
<p>Einfach in Facebook einloggen, Nachrichten lesen, antworten oder Neues berichten. Simpel und unverbindlich gestaltet sich die Kommunikation im heutigen Medienzeitalter. Eine Untersuchung vom Institut für Demoskopie Allensbach stellt fest, dass sich durch die Technik das Kommunikationsverhalten verändert. Die Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA) 2009 zeigt, dass die technikgestützte Kommunikation einen immer größeren und wichtigeren Teil des persönlichen Austausches einnimmt. Außerdem steigt durch die neuen Technologien die Häufigkeit an Kontakten, wobei sich deren Länge allerdings verkürzt.<span id="more-384"></span></p>
<p>Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist, welche Qualität diese „Kurz“-Kommunikation besitzt. Steht bei Facebook oder Twitter die Verständigung, das grundlegende Merkmal von Kommunikation, noch im Mittelpunkt? Oder beschränkt sich der elektronische Gedankenaustausch lediglich auf die Verbreitung von Informationen im Sinne von persönlicher Berichterstattung?</p>
<p>Die Studie des Instituts Allensbach fand ferner heraus, dass vor allem junge Leute häufig chatten. Besonders deutlich sticht im Vergleich der Jahre 2008 und 2009 die zunehmende Bedeutung der sozialen Netzwerke heraus. Der Gebrauch des Internets für diese Dienste stieg in der Bevölkerung (14 bis 64 Jahre) der Bundesrepublik in jenem Zeitraum um 51 Prozent.</p>
<p>Allgemein zeigt sich somit ein Trend hin zur vermehrten Kommunikation auf elektronischem Weg. Bei der Betrachtung des Nutzens dieses Austausches am Beispiel von Statusmeldungen auf Facebook oder einer Nachricht auf Twitter, stellt sich die Frage, ob diese Art der Kommunikation einen Dialog eröffnen kann oder ob sie nicht lediglich der individuellen Selbstdarstellung dient.</p>
<p>Der Austausch mittels persönlicher Nachrichten, E-Mails und Chats können hingegen eher zur Verständigung führen. Allerdings besitzen sie ebenfalls eine Einschränkung, die auf die gesamte schriftliche Kommunikation zutrifft. Menschliche Attribute, wie Gestik oder Mimik, treten in den Hintergrund. Mittels Smileys wird zwar versucht Akzente zu setzen, um seiner Aussage die richtige Tonfärbung zu verleihen. Ein Teil des Gesprächs, genau genommen der Interpretationshintergrund der Aussage, geht durch die auf Text begrenzte Kommunikation stückweise jedoch verloren. Der Trend zur Kürze der Kontakte sollte hierbei kaum Platz für Erklärungen einräumen.</p>
<p>Insgesamt betrachtet erfährt die Kommunikation im Medienzeitalter somit eine Standardisierung durch Technologisierung und Trends wie soziale Netzwerke. Da der Kommunikation der menschliche Ausdruck genommen wird, sollte sich die persönliche Verständigung auf Dauer schwieriger gestalten, wenn sich das Kommunikationsverhalten weiter in diese Richtung entwickelt.</p>
<p>Abzuwarten bleibt, ob die Vorteile der flexiblen, allgemeinen und „entmenschlichten“ Kommunikation auch zukünftig überwiegen werden und ob letztere die direkte persönliche Verständigung und das soziale Verhalten der kommenden Generationen beeinflussen wird.</p>
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		<title>Interkulturelle Kommunikation</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 09:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>K. Nordt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Längst sind die Mauern in Europa und zum größten Teil auch weltweit gefallen. Billigflieger und Langstreckenflugzeuge bevölkern die Lüfte und sorgen jeden Tag für einen Umschlag von tausenden von Menschen weltweit. Der  Urlauber kann meist die ersten 3 Wörter aus seinem Reiseführer stammeln, welcher schon bald die Staubflocken im Zimmer erhaschen wird. Das Arbeiten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_242" class="wp-caption alignleft" style="width: 354px"><a href="http://hypercommerce.de/wp-content/uploads/2010/04/interkulturell.jpg"><img class="size-full wp-image-242   " title="interracial business handshake ©foto ARts" src="http://hypercommerce.de/wp-content/uploads/2010/04/interkulturell.jpg" alt="Interkulturelle Kommunikation" width="344" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Interkulturelle Kommunikation</p></div>
<p>Längst sind die Mauern in Europa und zum größten Teil auch weltweit gefallen. Billigflieger und Langstreckenflugzeuge bevölkern die Lüfte und sorgen jeden Tag für einen Umschlag von tausenden von Menschen weltweit.</p>
<p>Der  Urlauber kann meist die ersten 3 Wörter aus seinem Reiseführer stammeln, welcher schon bald die Staubflocken im Zimmer erhaschen wird. Das Arbeiten in einem fremden Land oder in einem internationalen Team setzt bedeutend mehr Kommunikationsfähigkeit, genau genommen interkulturelle Kompetenz, voraus, die heute immer öfter eine Anforderung im Arbeitsalltag darstellt.<span id="more-236"></span></p>
<p>Interkulturelle Kompetenz bezeichnet die Fähigkeit, anderen Kulturen positiv gegenüberzutreten, in interkulturellen Situationen angemessen zu kommunizieren und sein eigenes Verhalten entsprechend dem kulturellen Kontext anpassen zu können. Der Austausch auf internationaler Ebene erfordert somit besondere Kommunikations-, Handlungs- und Konfliktlösungsfähigkeiten.</p>
<p>Vor allem für Unternehmen und deren Beschäftigte erhalten interkulturelle Kompetenzen zunehmend einen höheren Stellenwert. Denn sowohl die externe Kommunikation, z. B. zu internationalen Kunden, als auch die interne Verständigung in einem multikulturellen Team erfordern Verständnis  und Toleranz für die Traditionen und die Kultur des anderen. Eine Person mit interkultureller Kompetenz muss deshalb Fertigkeiten hinsichtlich Gesprächsführung und Konfliktmanagement besitzen, damit die Kommunikation reibungslos funktioniert. Wer möchte schon unbewusst einen Skandal, wie den der Mohammed-Karikaturen provozieren? Oder mit einem Film zwei Nationen verärgern, wie 2002 mit dem James Bond Blockbuster „Die Another Day“ in Korea geschehen. Die Südkoreaner boykottierten damals 145 Kinos, in denen der 007-Film lief.</p>
<p>Für Deutschland als Zuwanderungsland, in dem laut Statistischem Jahrbuch 2009 jeder Fünfte einen Migrationshintergrund besitzt, kommt den interkulturellen Kompetenzen eine besondere Bedeutung zu. Der Forschungsschwerpunkt Interkulturelle Kompetenz der Fachhochschule Köln stellt dazu folgende These auf:</p>
<blockquote><p>„Gelingt es einer Gesellschaft nicht, solche Kompetenzen für die wichtigsten Organisationen und deren Personal zu entwickeln, wird sie (…) möglicherweise auch globale Wettbewerbsnachteile hinnehmen müssen.“</p></blockquote>
<p>Laut der Kritik von Migrationsverbänden bestehen aufgrund mangelnder interkultureller Kompetenz gegenwärtig bereits Nachteile in der deutschen Gesellschaft. Die Migrationsverbände kritisieren die mangelhafte Schulung von Lehrern in diesem Bereich und fordern die Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zuge ihrer derzeitigen Bildungsreise auf, sich in Schulen mit einem hohen Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund ein Bild zu verschaffen.</p>
<p>Doch bekanntlich, weiß jeder, dass die Mühlen der Politik langsam mahlen. Einfacher ist es sich selbst gegenüber anderen Kulturen zu öffnen und nicht nur Eindrücke von Sonne, Strand und Pool, sondern auch von der Kultur des Urlaubslandes mitzubringen und bei Bedarf abzurufen. Und wer ganz forsch ist, kann sich im Urlaub direkt in interkultureller Kommunikation üben &#8211; jeden Morgen am Pool bei der Handtuchschlacht um die Sonnenliegen.</p>
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		<title>Medienkompetenz Teil VI &#8211; künstlerisch intendierte Medienprojekte</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 08:06:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P. Fischer-Piel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit der Beherrschung der digitalen Werkzeuge und dem Wissen um die gesellschaftliche Funktion von Kommunikation verfügen wir über ein komplexes Instrumentarium des digitalen Gestaltens. Es ist deshalb notwendig, die Erfahrungen und das Wissen der einzelnen digitalen Disziplinen zusammenzufassen. Wenn Medienkompetenz über die rein funktionale Anwendung von digitalen Werkzeugen und ihre ausschließlich kommerziell ausgerichtete Verwendung hinaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Beherrschung der digitalen Werkzeuge und dem Wissen um die  gesellschaftliche Funktion von Kommunikation verfügen wir über ein  komplexes Instrumentarium des digitalen Gestaltens. Es ist deshalb  notwendig, die Erfahrungen und  das Wissen der einzelnen digitalen Disziplinen zusammenzufassen. Wenn  Medienkompetenz über die rein funktionale Anwendung von digitalen  Werkzeugen und  ihre ausschließlich kommerziell ausgerichtete Verwendung hinaus gehen  soll, müssen Arbeitsprozesse &#8211; interdisziplinär &#8211; in Kunst und  Wissenschaft initiiert und künstlerisch orientierte Strategien  werden.<span id="more-97"></span></p>
<p>MediaLab: Konzept<br />
Das  Medialab ist ein Ort der experimentellen medialen Gestaltung für die  Fachbereiche Design und visuelle Kommunikation, gewissermaßen die  Schnittstelle zwischen  Wissenschaft und Kunst. Als  Werkstatt für den Entwurf virtueller Welten  und raumbezogener Installationen untersucht es die Darstellung und  Gestaltung von der Fläche in die Tiefe des virtuellen Raumes und &#8211; damit  verbunden &#8211; die veränderte  Wahrnehmung und Entwicklung neuer Sprachen und Anwendungen für den  medialen Raum. Die Gegenüberstellung real &#8211; virtuell führt zu neuen  Wahrnehmungsformen und neuen sinnlichen Erfahrungen. Analoge und  digitale Arbeitsmethoden  werden experimentell vergleichend herausgearbeitet. Schlüsselwörter sind  Interface,  Interaktion, Immersion und Imagination.</p>
<p>MediaLab: Ziele<br />
Das MediaLab verbindet einzelne  digitale Disziplinen wie Text, EBV und Lay-Out, 2D  und 3D Grafik, Sound und Video, sowie CAD und Programmiersprachen zu  einem  digitalen (Gesamtkunst)Werk, das durch seine Präsentation im realen   resp. medialen  Raum eine neue Darstellungsqualität erreicht. Sein Ansatz ist,  künstlerische Strategien für die Entwicklung von Medientechnologien und  umgekehrt medientechnologische Forschung für die Kunst und ihre  angewandten Bereiche produktiv zu machen.  Das MediaLab soll darüber hinaus zur Diskussion und Weiterentwicklung  der Medienlehre, der Medienkunst und des Informations-Design beitragen.</p>
<p>Durch  die enge Verknüpfung zur Medientheorie entstehen dabei – sozusagen als  Nebenprodukt &#8211; explorative Wissensräume.</p>
<p>MediaLab: Anwendungen<br />
Die Projekte  und Produkte des MediaLab befassen sich mit Interaktivität, Interface- design, Kommunikationsdesign sowie der Entwicklung von Strategien zur  Verbindung von realem und virtuellem Raum (Mixed Reality). Daraus  ergeben sich im wesentlichen 4 große Anwendungsfelder:</p>
<p>1. Interface-Design<br />
Das Interface  ist der Schlüssel zum medialen Werk. Das Spektrum des Interface  reicht von der 2D-Benutzer-Oberfläche zum interaktiven Display für  3D-Modelle.  Dazu gehören ebenso Designstudien zur Ergonomie von Sicht- und  Navigationssystemen wie Medienarchitekturen.  Mögliche Projekte und Präsentation: Alle innovativen  2D-Benutzer-Oberflächen, die  auch einen Bezug zum realen Raum herstellen (z.B. über Beamer, Sound).  Als sinnliche „Verlängerung“ kann das Interface-Design zusätzlich (oder  explizit) auch auf  traditionelle Weise als Ausstellungsdesign oder im öffentlichen Raum  (Cultural Jamming) präsentiert werden.</p>
<p>2. Interaktions-Design<br />
Interaktions-Design meint das  Denken in szenischen Bildern. Was geschieht, wenn  &#8230; ? Entwurf von Interfaces, Szenarien und Interaktionen, ein Drehbuch  sozusagen.  Interaktions-Design ist Design für Handlungs- und Funktionsabläufe, die  Aktionen  hervorrufen. Interface und Interaktion stehen in engem Zusammenhang. Die  Qualität des Interface bestimmt die Funktionalität der Interaktion  ebenso wie die Programmierung der Funktionsabläufe selbst.  Mögliche Projekte und Präsentation: zum einen eher  funktional-anwendungsbezogene Konzepte, die dem Benutzer/Betrachter ein  intuitives Handeln ermöglichen,  d.h. eine Benutzung ohne über die Funktionsabläufe im Einzelnen  nachdenken zu  müssen, zum anderen eher spielerisch-künstlerische Konzepte, bei denen  der Benutzer/Betrachter durch seine eigenen Aktionen (im Raum) bestimmte  Funktionsabläufe  auslöst. Als Präsentationsform sind hier sowohl rein rechnerbasierte  Werke als auch  mediale Rauminstallationen denkbar.</p>
<p>3. Film/Video/3D-Design<br />
Film/Video/3D-Design bezieht  sich auf die Möglichkeiten des digitalen Videoschnitts  ebenso wie auf die Erfindung neuer Welten mittels 3D-Technik. Das  audio-visuelle  Werk setzt sich aus Texten, Bildern, Sprache, Sound, Raum, Bewegung im  Raum und  bewegten Bildern zusammen. Das digitale Studio mit seinen virtuellen  Kulissen bietet hierfür vielfältige und innovative Möglichkeiten.  Mögliche Projekte und Präsentation: In erster Linie 2D und 3D Werke, die  entweder  auf dem Monitor als adäquates Präsentationsmedium oder mittels Projektor  im  Raum gezeigt werden. Als werbewirksame „Verlängerung“ in den  öffentlichen  Raum sind auch ungewöhnliche Präsentationsorte und –formen denkbar (z.B.  U- Bahnprojekt Zoo-Hansaplatz), die bei der Projektkonzeption jedoch schon  von An- beginn berücksichtigt werden sollten.</p>
<p>4. Kommunikations-Design<br />
Zukünftige  Formen der Kommunikation benötigen geeignete Kommunikationsräume. Neue  Technologien eröffnen dem Kommunikations-Designer Möglichkeiten,  neue Kommunikations-Modelle zu entwickeln und zu präsentieren (z.B.  WebCams,  Chat-Rooms, Videokonferenzen, Internet-Telefonie).  Mögliche Projekte und Präsentation: WebCam-basierte Übertragungen von  öffentlichen Räumen/Events, Entwicklung neuer Formen von ChatRooms,  Video-Konferenzen unter Einbeziehung des Benutzers/Betrachters,  WebCam-Projekte und deren  Übertragung in den realen Raum.</p>
<p>Die  helle Kammer: Zusammenfassung</p>
<p>&#8220;Die helle Kammer&#8221; – der  Titel ist eine Anlehnung an das gleichnamige medientheoretische Werk von  Roland Barthes &#8211; soll die Schnittstelle zwischen Wissenschaft  und Kunst, zwischen studium und punctum bilden. In theoretischer  Hinsicht ist sie  ein Denk- und Wahrnehmungsgebäude, in dem medientechnologische Forschung  für die Kunst und ihre angewandten Bereiche zugänglich gemacht wird  (studium);  in angewandter Form ist sie ein Experimentierfeld für die Entwicklung  künstlerischer Strategien zur Schaffung und Erweiterung von  Medientechnologien, eine  Collage aus den Bausteinen individueller Themen und Konzepte (punctum). Im Ergebnis sollen durch die Kombination von Computer, Projektion und  sensorischen Präsentationsformen interaktive, raumbezogene  Installationen, zeitbasierte  reagierende Umgebungen und veränderliche Bildräume entstehen, die sich  dem Benutzer/Betrachter durch geeignete Sichtsysteme erschließen.</p>
<p>Das  Finden und Erfinden narrativer Handlungsrahmen und die Entwicklung  intuitiver  Interfaces sind neben der Gestaltung der Modelle die wesentlichen  Elemente der  künstlerischen Artikulation in diesem Projekt. &#8220;Helle Kammer&#8221; steht als  Weiterentwicklung für eine Zeit- und Raum-Struktur mit unterschiedlichen  Wahrnehmungsebenen: das Erlebbar-Machen von Szenarien, bestehend aus  Texten, Bildern, Geräuschen, Bewegungen in dreidimensionalen Räumen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Medienkompetenz Teil V &#8211; Medienbasiertes Lernen</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/medienkompetenz-teil-5/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 07:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P. Fischer-Piel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Welche curricularen Einbettungen gibt es für Medienkompetenz fördernde Angebote? (Schule, Universitär, FH’s, EWB, Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen.) 5.1 Vermittlungspraxis Fähigkeit zur aktiven Kommunikation Erlernen und Anwenden spezifischer Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und journalistischer Methoden; Fähigkeit zur aktiven Kommunikation mit audiovisuellen Medien von der Planung und Recherche über die Produktion und Gestaltung bis zur Fähigkeit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche curricularen Einbettungen gibt es für Medienkompetenz fördernde  Angebote?  (Schule, Universitär, FH’s, EWB, Projektarbeit mit Kindern  und Jugendlichen.)<br />
5.1  Vermittlungspraxis</p>
<ul>
<li>Fähigkeit zur aktiven Kommunikation</li>
<li>Erlernen und Anwenden spezifischer Ausdrucks- und  Gestaltungsmöglichkeiten  und journalistischer Methoden; Fähigkeit zur aktiven Kommunikation mit  audiovisuellen Medien von der Planung und Recherche über die Produktion  und Gestaltung  bis zur Fähigkeit der Verbreitung eigener audiovisueller Erzeugnisse.</li>
<li>Kenntnis der technischen und organisatorischen Bedingungen</li>
<li>Fähigkeit im Umgang mit den technischen und den organisatorischen  Bedingun- gen von der schriftlichen Fixierung bis zur Organisation und Verbreitung  der eigenen  Medienprodukte.</li>
<li>Kompetente Rezeption</li>
<li>Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung, verbunden mit der  Fähigkeit zur Filterung und Analyse audiovisueller Informationen</li>
<li>Vermittlung von Format- und Genrewissen</li>
</ul>
<p><span id="more-94"></span><br />
5.2 Medienbasiertes Lernen<br />
Konzeption  und Gestaltung medienbasierten Lernens: Leitfragen für die  Entwicklung eines virtuellen Lernszenarios, Bedarfserfassung:</p>
<ul>
<li>Welche Inhalte bzw. Kompetenzziele sollen vermittelt werden?</li>
<li>Wieviele Lernende sollen geschult werden?</li>
<li>Verfügen diese über ausreichend technische und methodische  Kompetenzen, um  Neue Medien für ihr Lernziel erfolgreich nutzen zu können?</li>
<li>Welche organisatorischen Rahmenbedingungen sind zu  berücksichtigen?</li>
</ul>
<p>Konzeptentwicklung</p>
<ul>
<li>Welche Vermittlungsmethoden sollen angewandt werden? Systematische  darbietende Wissensvermittlung (Vorlesung, Frontalunterricht) oder  problemorientierter  Wissenserwerb (Übung, Praktikum, Seminar)?</li>
<li>Welche Form des Medieneinsatzes soll realisiert werden?  (Anreicherungskonzept,  integratives Konzept, virtuelles Konzept)</li>
<li>Wie soll die gesamte Lehrveranstaltung organisiert sein?</li>
<li>Welche Kommunikationskanäle sollen genutzt werden und wofür?</li>
<li>Welche Möglichkeiten soll die medienbasierte Lernumgebung bieten?</li>
</ul>
<p>Ressourcenplanung</p>
<ul>
<li>Notwendige personellen Ressourcen für eine qualitativ hochwertige  Realisierung  der medienbasierten Veranstaltung</li>
<li>Erforderliche Infrastruktur, Hardware, Software</li>
<li>Zeitraum der Realisierung</li>
</ul>
<p>Rollenverteilung und  Qualifizierungsplan</p>
<ul>
<li>Über welche notwendigen Voraussetzungen verfügen die Lernenden?  Welche Ein- schulungsmaßnahmen sind erforderlich?</li>
<li>Welche Rollen und Aufgaben übernehmen Lehrende?</li>
<li>Erforderliche Kompetenzen von Tutoren</li>
<li>Erforderliche Kompetenzen von Autoren</li>
<li>TechnikexpertInnen zur Einrichtung und Wartung der erforderlichen  Hard- und  Software-Tools</li>
</ul>
<p>Contententwicklung</p>
<ul>
<li>Empfehlungen zur Vorgehensweise bei der Contententwicklung</li>
<li>Gestaltung von selbstinstruierenden Online-Materialien Kontinuierliche Betreuung der Lernenden</li>
<li>Strategien zum Schnittstellenmanagement</li>
<li>Unterstützung in technischen, methodischen und inhaltlichen Fragen</li>
<li>Möglichkeiten und Anregung zur Teamarbeit</li>
<li>Unterstützung beim Aufbau von Lernstrategien</li>
</ul>
<p>5.3 Projekte / Projektarbeit /  Themenauswahl</p>
<ul>
<li>Medienkompetenz als zentrales Operationsfeld von Projekten</li>
<li>Neue Medien und kulturelle Bildung  • Medienkompetenz als präventiver Jugendschutz</li>
<li>Projekte als Formen der Medienarbeit</li>
<li>Alice im Cyberland</li>
<li>Baukasten &#8220;Kinder und Werbung&#8221;. Medienkompetenz für Kindergarten,  Grund- schule und Familie</li>
<li>Das digitale Kinder− und Jugendmuseum</li>
<li>Games bis Augen weg</li>
<li>In eigener Regie</li>
<li>news 4u – Journalistentraining für Youngster</li>
</ul>
<p>5.4. Praktischer Ansatz: Lernen  durch Zeichenarten</p>
<p>1. Das  Bild: Das Bild &#8211; bildet das Objekt mit hoher Übereinstimmung ab.  Seine Information kann  unmittelbar erfasst werden. z.B. Fotos, Gemälde, Grafiken.</p>
<p>2.  Das Wappen: Wappen und Fahnen fungieren als Erkennungsmerkmal  oder Zugehörigkeitszeichen  für Gruppen oder Stände. Die Informationsübermittlung erfolgt indirekt,  d.h. erst  nach einem Lernprozess. z.B. Stadtwappen von Dresden oder Fahne der europäischen Gemeinschaft.</p>
<p>3. Das Piktogramm: Unter einem  Piktogramm versteht man &#8211; im erweiterten Sinn &#8211; ein Bildsymbol, im  engeren Sinn ein formelhaftes, für alle Sprachen verständliches Symbol.  Der Begriff  setzt sich aus dem lateinischen &#8220;pictus&#8221; (=Bild) und dem griechischem  &#8220;gramm&#8221;  (=Geschriebenes) zusammen und bedeutet soviel wie schriftliches Bild.  Seine Infor- mation erschließt sich direkt und ist weitestgehend multikulturell  erfassbar. z.B. Piktogramm für Information.</p>
<p>4.  Das Icon: Ein Icon in der Informatik steht für ein bildhaftes  Symbol in einer grafischen Benut- zeroberfläche eines Programms oder einer Anwendung. Mit ihm verbindet  sich  meist eine bestimmte Funktion oder Operation (z.B. dem Zuweisen eines  Attribut- wertes zu einem Absatz). Seine Information erschließt sich im  Zusammenhang oder  Zusammenspiel mit dem Objekt. z.B. Icon des Internet-Explorer.</p>
<p>5.  Die Schrift: Die Schrift ist die abstrakteste und  multivariabelste Zeichenform. Sie wird in ihrer  Vielfältigkeit von keinem  Zeichen erreicht. Seine Information muss  erlernt werden  und erschließt sich über einen Dekodierungsprozess indirekt. z.B. Garamond.</p>
<p>6. Das Signet:  Ein Signet ist eine Kennzeichnung des Produktes oder der Leistung einer  Institution  mittels sprachlichem (Schrift) oder bildlichem Mittel. Die  Informationsübermittlung  erfolgt indirekt nach einem Lernprozess.z.B. Schriftzug Coca Cola oder  Nike &#8211; Signet.</p>
<p>7. Das Symbol: Symbole sind visuelle  Zeichen, die keinen direkten Bezug oder  mit dem darzustel- lenden Objekt haben. Seine Information muss erlernt werden. z.B. Additionszeichen.</p>
<p>8. Das  Signal: Signale werden immer dort benötigt und eingesetzt, wo ein  Handeln oder unmittel- bares Reagieren auf eine Gefahr, ein Verbot oder eine Anweisung erfolgen  soll. Die  Informationsübertragung erfolgt weitestgehend direkt und besonders mit  dem Mit- teln von Farbe und Form. Manchmal ist aber auch ein Lernprozess  notwendig. z.B. Gefahrenzeichen und Verkehrszeichen.</p>
<p>9: Das Diagramm: Diagramme sind  Zeichen zur Darstellung von Sachverhalten und Abläufen. Dia- gramme visualisieren meistens Zahlen und Statistiken. Die  Informationsübermittlung  erfolgt direkt. z.B. Liniendiagramm des DAX, Hertzsprung-Russell-Diagramm.</p>
<p>10. Die Karte: Karten sind  geografische oder topografische Darstellungen. Erkennbare Formen  werden als Umrisse dargestellt. Die Informationsübermittlung erfolgt  direkt. z.B. Stadtplan von Dresden oder Wetterkarte von Deutschland.</p>
<p><a title="Medienkompetenz Teil VI" href="http://hypercommerce.de/medienkompetenz-teil-6/">Medienkompetenz Teil VI – künstlerisch intendierte Medienprojekte</a></p>
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		<title>Heinz, ich komme! Der lustige Werbestadl und die Suche nach dem heiligem Marketing-Gral</title>
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		<comments>http://medienkompetenz-blog.de/heinz-ich-komme-der-lustige-werbestadl-und-die-suche-nach-dem-heiligem-marketing-gral/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 12:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was man alles für seine Kinder macht! So sitze ich im Vereinskaffee und wie so oft warte ich auf meine Tochter, die sich mit ihren zehn Jahren schon als Fußballweltmeisterin 2019 sieht, als mein Leidensgenosse (auch ein Vater einer zukünftigen Weltmeisterin) offensichtlich belustigt mit dem Finger auf die Zeitungswerbung für einen VW Van zeigt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was man alles für seine Kinder macht! So sitze ich im Vereinskaffee  und wie so oft warte ich auf meine Tochter, die sich mit ihren zehn  Jahren schon als Fußballweltmeisterin 2019 sieht, als mein  Leidensgenosse (auch ein Vater einer zukünftigen Weltmeisterin)  offensichtlich belustigt mit dem Finger auf die Zeitungswerbung für  einen VW Van zeigt und sagt: &#8220;Ist der  so oft kaputt?&#8221; Auf der ganzseitigen Werbebotschaft ist ein  schöner, blauer Van zu sehen mit der Botschaft &#8220;Damit Sie ADAC auch sieht!&#8221;.<span id="more-223"></span></p>
<p>Was sollte uns (drei Väter, mit jeweils zwei oder drei Kindern, um die 40, fest im Berufsleben stehend) die besagte Botschaft vermitteln? War die berühmte Pannenstatistik des ADAC gemeint? &#8220;Wenn Sie unser Auto fahren, dann sind Sie ganz oben auf der Liste – also ein Gewinner&#8221;? Egal, bei uns ist es nicht angekommen. Die Werbung, egal in welcher Form, ist in erster Linie die Macht der Assoziation und das taten wir auch – instinktiv assoziierten wir das Wort ADAC mit dem Gelben Pannenwagen des Autoclubs.</p>
<p>Es gibt natürlich verschiedene  Strategien im Marketing. Es werden jährlich Millionen und Milliarden für  Konsumentenforschung ausgegeben. Die Resultate fließen dann in die  Konzepte für die Entwicklung von neuen Strategien, und immer mehr, und  immer teurer. Die Spirale des sich unermüdlich vermehrenden Geldes  schaukelt sich immer weiter nach oben. Egal, welche Strategie man wählt-  und welche schlauen Ideen die Marketingindustrie immer wieder zu Tage  fördert, es gibt immer ein Problem: Der Konsument nimmt zunehmend  weniger Notiz von der Werbung. Das durchschnittliche ‚Zielobjekt’, sprich  der Konsument, ist übersättigt.</p>
<div id="attachment_226" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/vw_anzeige.jpg"><img class="size-full wp-image-226" title="vw_anzeige" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/vw_anzeige.jpg" alt="VW Anzeige ADAC Zeitung" width="250" height="323" /></a><p class="wp-caption-text">VW Anzeige ADAC Zeitung</p></div>
<p>Was bedeutet das für die Werbetreibenden und die Marketingbranche? Es  bleibt immer weniger Zeit, die Botschaft rüber zu bringen. Zwei Sätze  sind heute zuviel! Umso wichtiger der Assoziationsaspekt. Und wenn der  nicht einschlägt, dann lacht die Zielgruppe statt Leasingangebote zu  studieren.</p>
<p>Neugierig geworden, schaute ich schon genauer  z.B. in  die neueste Ausgabe der ADAC Zeitschrift, Ausgabe März 2008. Und siehe  da, noch eine ganzseitige Anzeige von VW. Diesmal geht es um den  VW-Service. Der Aufbau der Anzeige ist schon bekannt – man soll lesen („würde man zweitklassigen Service nur immer  so schnell erkennen“) – dann weiter lesen („Besser: Jahresinspektion vom Volkswagen  Service“).</p>
<p>Ich assoziiere: „Auto auf dem Kopf auf der  Bühne +  zweitklassiger Service“ = Blödsinn = weiter blättern!“ Wenn die  Macher dieses Kunstwerks ein wenig Glück haben, dann werde ich weiter  blättern bevor ich das VW- Logo unten rechts sehe, sonst bleiben &#8211;  zumindestens vorübergehend &#8211; die Worte „zweitklassiger  Service“ und VW Logo in meinem Kopf „zusammengeschweißt“.</p>
<p>In  diesen Beispielen geht es um Autos und VW. Ein Konzern mit treuer  Kundschaft, zweifellos guten Produkten und enormen Werbeetat. Kleinere  Werbepannen werden die ja schon verkraften. Schlimmer wird es schon für  die kleinen Geschäfte, wenn man zwar in guter Absicht handelt, aber voll daneben  greift. Einige Straßen von unserer Wohnung entfernt befindet sich ein  Bestattungsinstitut in einer Einkaufsstraße mit vielen Passanten. Die  Fenster waren bis vor Kurzem mit verschiedenen Botschaften (Bibelzitate,  Gedichte, etc.) dekoriert- eigentlich geschmackvoll und passend. Nur  dieser Spruch auf dem größten Paneel, mittig im Fenster, ein absoluter  „Eyecatcher“, verursachte in der Nachbarschaft heftiges Schmunzeln: „Heinz, ich komme!“ stand dort.</p>
<blockquote><p>Und wenn ich schon bei dem Thema bin: Im Fenster eines anderen  Bestattungsinstituts sah ich neulich Folgendes: „Tag und Nacht für Sie bereit –Tel…“. Für mich nicht. Danke!</p></blockquote>
<div id="attachment_228" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hypercommerce.de/wp-content/uploads/2008/03/noro_virus.jpg"><img class="size-full wp-image-228" title="noro_virus" src="http://hypercommerce.de/wp-content/uploads/2008/03/noro_virus.jpg" alt="AdSense Werbung zu Noro Virus" width="300" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">AdSense Werbung zu Noro Virus</p></div>
<p>Wer denkt, dass die Online-Werbung dank „intelligenten Agents“ von Pech  und Pannen verschont ist, der irrt. Obwohl man uns seitens großer  Werbeunternehmen wie Google klar machen möchte mit z.B. AdSense-Keywords  Anzeigen den ultimativen Marketing-Gral entdeckt zu haben, kommt es in  der Praxis sehr schnell zu Ernüchterung, weil  sämtliche Mechanismen  (Algorithmen) für die Werbeeinblendungen sehr schnell ihre Grenzen  erreichen. Nämlich immer dann, wenn die Einblendung in Bezug auf den Kontext  einer Seite und nicht zu den einzelnen Suchbegriffen auf der Seite erfolgen  soll.</p>
<p>Im vergangenen Winter, wie konnte es auch anders sein,  schleppte uns unsere Jüngste den berühmten Noro-Virus nach Hause. Zwei  Tage später lag auch unser Sohn flach und jeweils einen Tag später meine  Frau, ich, und das Fußballtalent aus der Anfangsgeschichte. Nun denn,  wir informierten uns über den Virus. Natürlich im Internet.</p>
<p>Zu  den ganzen ‚netten’ Auswirkungen dieser Erkrankung blendet Google auf  einer recht ansprechenden Gesundheitsseite  (ah, wie passend) ein: „1 Monat bis 16 kg. abnehmen – Der neue  Fettkiller. 100% Garantie“. Danke, ich hab schon einen Fettkiller.</p>
<p>Die  Herausforderung an die Technologie war und ist, die menschlichen  Denkprozesse nachzuahmen. Zurzeit sind wir davon viel entfernter, als uns  lieb ist. Die Suchmaschinen sind in der Lage lediglich einen einfachen  Wort-zu-Wort-Vergleich vorzunehmen. Den Kontext zu begreifen, ist (Gott sei Dank!) dem Menschen vorbehalten.</p>
<p>So kommt auf die Werbetreibenden  ein neues Problem zu. Auch wenn man selbst keine Panne produziert,  gibt es keine Möglichkeit zu verhindern, dass die Werbung (und Geld)  sinnlos vergeudet wird. Das Argument, daß man AdWords und ähnliche  Werbeformen auch nicht bezahlt, wenn die nicht angeklickt werden, ist  kein Argument. Wer  schon einen Werbeetat hat, der möchte das Geld auch  ausgeben und im Gegenzug seine Kundschaft erreichen, und zwar in einem  bestimmten Zeitraum, verteilt auf eine bestimmte Zielgruppe, und mit  messbaren Folgen für das Geschäft. Spätestens an dieser Stelle wird  klar, dass die Suche nach dem heiligen Marketing-Gral erst beginnt.<a name="comments"><br />
</a></p>
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