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	<title>Medienkompetenz im Netz &#187; Medien</title>
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	<description>Blog für Medienkompetenz, Kommunikation und Medienkritik</description>
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		<title>Geistige Kernschmelze der Stufe 5 auf der medialen Katastrophenskala</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 20:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren lässt sich ein interessantes Handlungsschema in der Politik ausmachen. Meinungen und Haltungen werden am laufenden Band gewechselt je nach Stimmungslage und Bildzeitung – Schlagzeile. Die Gesetze werden ausgehebelt, aus überzeugten Lobbyisten werden über Nacht Atomkraftgegner. Solange &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/geistige-kernschmelze-stufe-5/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_821" class="wp-caption alignleft" style="width: 380px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/geistige-kernschmelze.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-821 " title="Radioactive button © 3d_kot" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/geistige-kernschmelze.jpg?9d7bd4" alt="Geistige Kernschmelze" width="370" height="324" /></a><p class="wp-caption-text">Vorsicht: Geistige Kernschmelze</p></div>
<p>In den letzten Jahren lässt sich ein interessantes Handlungsschema in der Politik ausmachen. Meinungen und Haltungen werden am laufenden Band gewechselt je nach Stimmungslage und Bildzeitung – Schlagzeile. Die Gesetze werden ausgehebelt, aus überzeugten Lobbyisten werden über Nacht Atomkraftgegner. Solange es dem eigenen Erhaltungstrieb und den Interessen der entsprechenden Lobbyisten-Organisationen nicht widerspricht ist alles erlaubt. Die &#8220;Karriere&#8221; in den sogenannten Volksparteien hängt viel mehr von der Loyalität gegenüber der Parteistrukturen und/oder der Führung als von den Wählern ab.<span id="more-806"></span></p>
<p>Auf der anderen Seite sieht sich die Politik mit einer Art &#8220;rund um&#8221; Kommunikation (Facebook, twitter, etc.) konfrontiert das keinen Spielraum für Schwächen (Westerwelle), Unentschlossenheit (Merkel) oder den Betrug (Aufstieg und Fall des fränkischen Sonnenkönigs) lässt.</p>
<p>So kommt es, wie es kommen muss. Die Politiker versuchen mit der Geschwindigkeit des Alltags schritt zu halten und ihr eigenes Profil an den gesellschaftlich umstrittenen Themen zu schärfen. Und damit wäre ich schon bei dem heutigen Thema: Der neue Innenminister Hans-Peter Friedrich hat gestern wohl die Islamkonferenz mit einem Bierzelt verwechselt.</p>
<p>Nur so könnte man einigermaßen glaubhaft das Debakel von gestern erklären. Oder war es eine Art von misslungener Aufklärungsmission des Ministers? Wollte er vielleicht das Bierzelt und die Weißwurst zu unverzichtbaren Teilen der Leitkultur erklären? Auf der Pressekonferenz redete er dann von einem Missverständnis. Manche, wie die <a class="fadeout" href="http://oezoguz.de/deutsche-islam-konferenz-ohne-fortschritt-stimmung-eisig/">Bundestagsabgeordnete Aydan Özoguz</a> von der SPD, sind ja wohl jetzt schon der Meinung – er wäre das Missverständnis.</p>
<p><strong>&lt;Guttenberg&gt;</strong>Ausdruck: &#8220;Geistige Kernschmelze&#8221; habe ich von Erwin Pelzig aus der Sendung &#8220;Neues aus der Anstalt&#8221; vom 22. März 2011 in mühseliger Kleinarbeit abgeschrieben.<strong>&lt;/Guttenberg&gt;</strong></p>
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		<title>„Gorch Fock segelt in den Untergang“ wird abgesetzt</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 09:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Mediale Demontage des amtierenden Hochwohlgeborenen ist in vollem Gange. Da ist sogar die ARD-DeutschlandTrend Umfrage nach der über 70% Bevölkerung den Sonnenkönig der Deutschen Politik für Gut(tenberg) befindet, ein schwacher Trost. Man munkelt, dass die in Verruf geratene Soap „Gorch &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/gorch-fock-segelt-in-den-untergang/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_787" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/gorch-fock-soap.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-787 " title="gorch-fock-soap" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/gorch-fock-soap.jpg?9d7bd4" alt="Gorch Fock segelt in den Untergang" width="350" height="370" /></a><p class="wp-caption-text">Gorch Fock ~ ©Keven Winkler</p></div>
<p>Mediale Demontage des amtierenden Hochwohlgeborenen ist in vollem Gange. Da ist sogar die <a class="fadeout" title="Gutenberg Trend: Guttenberg kann über Wasser gehen" href="http://blog.tagesschau.de/2011/02/19/guttenberg-kann-uber-wasser-gehen/">ARD-DeutschlandTrend</a> Umfrage nach der über 70% Bevölkerung den Sonnenkönig der Deutschen Politik für Gut(tenberg) befindet, ein schwacher Trost.</p>
<p>Man munkelt, dass die in Verruf geratene Soap „Gorch Fock segelt in den Untergang“ schnellstens abgesetzt wird. Die freigewordene Sendezeit will man mit der Fortsetzung des Blockbusters „Der cool gestylte Liebling erklärt bei Kerner die Welt – Live aus Afghanistan“ ausfüllen.</p>
<p>Und RTL2 plant eine neue Sendung über die Gefahren aus dem Internet mit dem Titel: „Generation Copy &amp; Paste – Hilfe, mein Mann hat seine Doktorarbeit geklaut“. Wer die Sendung moderieren wird, ist noch offen.</p>
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		<title>Mediale Entgleisungen, geistige Armut und der Tod</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 09:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Darf man ein Bild von einem Toten auf der Titelseite abdrucken? Die Frage aller Fragen der vergangenen Woche. Die Diskussionen über die taz Titelseite vom 11.01. zeigen einmal mehr das Dilemma des journalistischen Umgangs mit Gewalt und Tod. So empört &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/mediale-entgleisungen-geistige-armut-tod/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darf man ein Bild von einem Toten auf der Titelseite abdrucken? Die Frage aller Fragen der vergangenen Woche. Die <a class="fadeout" href="http://blogs.taz.de/hausblog/2011/01/15/mit-bildern-effekte-erzielen/">Diskussionen über die taz Titelseite vom 11.01.</a> zeigen einmal mehr das Dilemma des journalistischen Umgangs mit Gewalt und Tod. So empört es sich mancher Vertreter der Generation „ist mir Egal solange es mich persönlich nicht trifft“ über solche „unnötigen Entgleisungen“. Ein anderer Angehöriger der Species „Globalisierung hört aber bei meinem Wohlbefinden auf“ will gleich der taz unterstellen sie vernachlässige die Informationspflichten und manipuliert dadurch die Leserschaft, u.s.w.</p>
<p>Hauptsächlich geht es um die Frage darf eine Zeitung bzw. ein Medium das sich investigativen Journalismus auf die Fahne geschrieben hat, das mediale Potenzial solcher Bilder nutzen um ein Effekt gezielt zu erzeugen. Gibt es die Grenzen dabei? &#8211; fragt die Redaktion und ruft ihre Leser auf ihrer Meinung kund zu tun.<span id="more-771"></span></p>
<div id="attachment_775" class="wp-caption aligncenter" style="width: 680px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/taz-titelbild-11-01-2011.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-775  " title="taz-titelbild-11-01-2011" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/taz-titelbild-11-01-2011.jpg?9d7bd4" alt="Titelbild der taz vom 11.01.2011 - Gestaltung als Postkarte" width="670" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Stein des Anstoßes ~ taz  Titelbild vom 11. Januar 2011 Quelle: taz</p></div>
<p>Von den Ausgüssen kleinbürgerlicher Überheblichkeit („wir sollten an die Kinder denken, solche Bilder können ein Unwohlsein auslösen“) und maßloser Arroganz („hat sich schon jemand über die Würde des Toten Gedanken gemacht?“) mal abgesehen, brachte die darauf entbrannte Diskussion auch einige recht interessante Meinungen und eine Menge guter Argumente pro und contra.</p>
<p>Ob ich eine Meinung dazu habe? Sicher, darum geht es mir im Augenblick aber gar nicht. Woran ich gerade denke ist: Wie war sein Name? Dieser verstörend blutige und unpassend tote Junge, dessen Anblick auf der taz Titelseite eine gewisse Frauke mit der Abbildung von Halbnackten Frauen in den Tageszeitungen vergleicht, weil beides, ah Gott, so menschenunwürdig ist.</p>
<p><strong>Wie war sein Name?</strong></p>
<p>Die modernen Kommunikationswege lassen die Menschheit enger zusammenrücken. Zumindest in diesem Teil der menschlichen Population die ein Gehirn vorweisen kann wächst das Bewusstsein das die Globalisierung nicht nur Vorteile beim Discounter sondern auch die Verantwortung für einander mit sich bringt.</p>
<p>Wie manche Leute schon richtig bemerkt haben, so ein Foto ist einfach nur eine Information, nicht mehr und nicht weniger. Ein Beleg für die Geschichte. Sollten wir nicht endlich akzeptieren das der sogenannte Wahrheitsgehalt einer Information nicht nur Zahlen und Fakten beinhaltet, sondern auch Blut, Elend, Gestank? Sorry, Vorstadtidylle – dieses Gefühl das sie sich gleich übergeben müssen – der ist echt.</p>
<p>P.S. Ein sehr guter Artikel zum Thema ist hier: <a class="fadeout" href="http://fotografiona.wordpress.com/2011/01/21/mit-bildern-affekte-erzielen/">http://fotografiona.wordpress.com/2011/01/21/mit-bildern-affekte-erzielen/</a> zu finden.</p>
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		<title>Genauso begabt wie andere Menschen auch</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 09:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Genauso begabt wie andere Menschen auch, werden sie häufiger diskriminiert und erfahren Benachteiligung. In Deutschland sind 8 Millionen Menschen von Legasthenie oder Dyskalkulie betroffen. In dem Trailer des BVL werden fünf betroffene Jugendliche, episodisch in einzelnen Situationen vorgestellt, in denen &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/genauso-begabt-wie-andere-menschen/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genauso begabt wie andere Menschen auch, werden sie häufiger diskriminiert und erfahren Benachteiligung. In Deutschland sind 8 Millionen Menschen von Legasthenie oder Dyskalkulie betroffen. In dem Trailer des <a class="fadeout" title="BVL" href="http://www.bvl-legasthenie.de">BVL</a> werden fünf betroffene Jugendliche, episodisch in einzelnen Situationen vorgestellt, in denen sie ihren Hobbys nachgehen. Ausschlaggebend für die Wahl der Laiendarsteller (zwischen 14 und 17 Jahren alt) war die Bereitschaft, zu ihrer Legasthenie oder Dyskalkulie zu stehen und sie durch den Film öffentlich zu machen. Es wurden bewusst die Interessen der Jugendlichen in den Mittelpunkt gestellt, um die Botschaft das Trailers, &#8220;Macht was aus euren Stärken&#8221; zu vermitteln.<span id="more-694"></span></p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://medienkompetenz-blog.de/genauso-begabt-wie-andere-menschen/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
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		<title>Sprechen hilft</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 11:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Slogan &#8220;Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter&#8221; ruft die Kampagne der Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs Betroffene auf, über den Missbrauch zu sprechen. Darüber hinaus soll die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/sprechen-hilft/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Slogan &#8220;Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter&#8221; ruft die <a class="fadeout" title="sprechen hilft Kampagne" href="http://sprechen-hilft.de/kampagne.html">Kampagne</a> der Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs Betroffene auf, über den Missbrauch zu sprechen. Darüber hinaus soll die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. Für die visuelle Umsetzung hat man den Altmeister Wim Wenders gewonnen.<span id="more-678"></span></p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://medienkompetenz-blog.de/sprechen-hilft/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
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		<title>Jedi-Ritter der Demokratie und die dunkle Bedrohung</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 09:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder kann heute Artikel schreiben, veröffentlichen und Dinge behaupten. Die Informationen werden auf die Menschheit losgelassen und in Sekunden sind sie für jeden und alle verfügbar. Allerdings hat die moderne Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit auch ihren Preis. Der Wahrheitsgehalt einer Nachricht &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/jedi-ritter-der-demokratie/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder kann heute Artikel schreiben, veröffentlichen und Dinge behaupten. Die Informationen werden auf die Menschheit losgelassen und in Sekunden sind sie für jeden und alle verfügbar. Allerdings hat die moderne Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit auch ihren Preis. Der Wahrheitsgehalt einer Nachricht wird dabei ignoriert.<span id="more-531"></span></p>
<div id="attachment_587" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/Jedi-Ritter-Demokratie.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-587 " title="Jedi-Ritter-Demokratie" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/Jedi-Ritter-Demokratie.jpg?9d7bd4" alt="Journalisten als Jedi-Ritter der Demokratie" width="200" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Jedi-Ritter vs. Infotainment</p></div>
<p>Was die Maschinen machen können ist höchstens z. B. schauen wie viele Menschen die betreffende Quelle zitiert haben. Je mehr Webseiten sich auf den betreffenden Artikel berufen, desto vertrauenswürdiger ist die Information. Theoretisch. Praktisch kann jeder (ja, sogar Thilo Sarrazin) Behauptungen in die Welt setzen. Es fehlt also die Vorabkontrolle.</p>
<p>Abgesehen von dem Banker auf Abwegen und ähnlichem Schrott ist es auch gut so. Die Demokratie, die wir im Netz genießen, baut nicht auf Gesetze und Vorschriften, sondern auf Mitarbeit von uns allen. Eine neue Demokratie für verantwortungsbewusste Bürger. Das heißt aber noch lange nicht, dass es gar keine Kontrolle gibt, nur dass sie nicht mehr Kraft des Gesetzes bei einer bestimmten Person, Instanz, Regierung oder Behörde liegt, sondern bei jedem einzelnen von uns.</p>
<p>Und Journalisten? Es scheint so, als ob die Netzfreiheit ihren Job nicht leichter machen wurde, im Gegenteil. Bedienen sie den Mainstream, wirft man ihnen die fehlende moralische Seite ihres Tun. Umgekehrt bekommen sie es unter die Nase gerieben, dass ihr teuer recherchierter Umweltskandal Artikel zwar sehr wichtig ist, aber die Auflage oder Anzahl der Besucher nicht reicht um die Kosten wieder rein zu holen. Der steigende wirtschaftliche Druck lässt immer weniger Raum für die gesellschaftliche Verantwortung und den Berufsethos. Die dunkle <a class="fadeout" title="Bildzeitung" href="http://journalisten.dekra-hochschule-berlin.de/bild-dir-deine-meinung-oder-meinungsbildend/">Infotainmentseite</a> wird immer bedrohlicher.</p>
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		<title>Demokratie 2.0 – Lena versus Horst Köhler</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 14:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon wenige Tage nach der Abdankung von Horst Köhler war sein Verzicht auf das Amt des Bundespräsidenten kein Thema mehr im Netz. Eine Recherche in den Google News-Archiven gäbe sogar Anlass, zu behaupten, dass es zum keinem Zeitpunkt das Thema &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/demokratie-2-0/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_521" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/de-flaggen.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-521" title="de-flaggen © Michael Homann - Fotolia.com" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/de-flaggen.jpg?9d7bd4" alt="© Michael Homann - Fotolia.com" width="400" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Sommermärchen</p></div>
<p>Schon wenige Tage nach der Abdankung von Horst Köhler war sein Verzicht auf das Amt des Bundespräsidenten kein Thema mehr im Netz. Eine Recherche in den Google News-Archiven gäbe sogar Anlass, zu behaupten, dass es zum keinem Zeitpunkt das Thema Nummer 1 gewesen war. Denn, Lena hat gewonnen. Obwohl Sie nicht singen kann. Hurra, das Sommermärchen ist wahr geworden. Und dann, dann kam Sie zurück. Hurra, lasst uns eine Fan-Meile einrichten und Straßen nach ihr benennen. Der Ministerpräsident soll gefälligst einen Staatsempfang schmeißen. Und dann? Tatütata, der Fußball ist da! Schon wieder ein Sommermärchen. Und Wuwu-dingensda. Na, Sie wissen schon. Die Tröte. Und viele andere Dinge. Dinge, die „Menschen bewegen“.<span id="more-515"></span></p>
<p>Und was ist es, das uns bewegt? Die geistigen Ausgüsse die kreuz und quer durch die Medienlandschaft erwähnenswerte Popularität erlangen, spielen hauptsächlich auf die primären Instinkte des Homo Sapiens – Sex, Gier und Gewalt. Nebenbei bedient einer wie Thilo Sarrazin seine Profilierungsneurose mit selbst erfundenen „Fakten“. Tobias Kniebe schrieb in der Süddeutschen Zeitung Magazin einen bemerkenswerten Artikel darüber: <a class="fadeout" href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/33007">http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/33007</a>.</p>
<p>Also, wie kommt es, dass Schrott à la „Frau Jolie bastelte eine Bombe aus ihrem Slip“ das Top-Thema des Tages wird? Ich bin ja zwar recht neugierig auf den Slip der besagten Dame, möchte aber meinen, dass so etwas wie z.B. „die Verlängerung der AKW-Laufzeiten“ gesellschaftlich relevanter ergo „wichtiger“ ist. Es sei denn natürlich, die Agentin Salt hat einen Weg gefunden, aus ihrem Slip auch noch einen Schutzschild gegen den Nuklearen Gau zu bauen.</p>
<p><strong>Das Netz – Demokratie rockt</strong></p>
<p>Wie wird die Wichtigkeit einer Nachricht im Netz bestimmt? Die Kriterien, die „Wichtigkeit“ einer Nachricht zu bestimmen, haben sich im Laufe der Zeit, insbesondere die letzten 5 bis 8 Jahre durch die Entwicklung von Suchtechnologie stark verändert. An Stelle früherer Autoritäten in Sachen Nachrichten ist es heute Google mit seinen Bewertungsmechanismen und Algorithmen, der die „Wichtigkeit“ einer Nachricht berechnet.</p>
<p>Dabei berücksichtigt der Suchmaschinengigant verschiedene Faktoren: Verbreitung in den Social Media Netzwerken, Suchergebnissen, die „Vertrauenswürdigkeit“ der Quelle, etc.. Dort, wo früher mal ein Chefredakteur dieses oder jenes Thema als wichtig empfunden hätte, sagen die Algorithmen vielleicht ganz was anderes: „Wenige Kommentare, wenig Verbreitung, nicht interessant“.</p>
<p>Auf den ersten Blick könnte es einem als Qualitätsverlust vorkommen, andererseits ist es ein durch und durch demokratisches Verfahren, das uns zuverlässig und unmissverständlich die Misere vor Augen hält. In Zeiten von <em>Infotainment werden </em>unsere Wahrnehmungen von „wichtig“ und „gesellschaftlich relevant“ knallhart gegen das <a class="fadeout" href="http://www.theintelligence.de/index.php/feuilleton-/kolumne/55-kolumnistenschwein/841-meine-psyche-traegt-das-kleid-von-meyer-landrut.html">Kleid von Lena Meyer-Landrut</a> aufgerechnet. Das Ergebnis ist ernüchternd: Lena gewinnt, für Horst Köhler interessiert sich kein Schwein.</p>
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		<title>Medienkompetenz Teil VI &#8211; künstlerisch intendierte Medienprojekte</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 07:06:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P. Fischer-Piel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der Beherrschung der digitalen Werkzeuge und dem Wissen um die gesellschaftliche Funktion von Kommunikation verfügen wir über ein komplexes Instrumentarium des digitalen Gestaltens. Es ist deshalb notwendig, die Erfahrungen und das Wissen der einzelnen digitalen Disziplinen zusammenzufassen. Wenn Medienkompetenz &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/medienkompetenz-teil-6/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Beherrschung der digitalen Werkzeuge und dem Wissen um die  gesellschaftliche Funktion von Kommunikation verfügen wir über ein  komplexes Instrumentarium des digitalen Gestaltens. Es ist deshalb  notwendig, die Erfahrungen und  das Wissen der einzelnen digitalen Disziplinen zusammenzufassen. Wenn  Medienkompetenz über die rein funktionale Anwendung von digitalen  Werkzeugen und  ihre ausschließlich kommerziell ausgerichtete Verwendung hinaus gehen  soll, müssen Arbeitsprozesse &#8211; interdisziplinär &#8211; in Kunst und  Wissenschaft initiiert und künstlerisch orientierte Strategien  werden.<span id="more-97"></span></p>
<p>MediaLab: Konzept<br />
Das  Medialab ist ein Ort der experimentellen medialen Gestaltung für die  Fachbereiche Design und visuelle Kommunikation, gewissermaßen die  Schnittstelle zwischen  Wissenschaft und Kunst. Als  Werkstatt für den Entwurf virtueller Welten  und raumbezogener Installationen untersucht es die Darstellung und  Gestaltung von der Fläche in die Tiefe des virtuellen Raumes und &#8211; damit  verbunden &#8211; die veränderte  Wahrnehmung und Entwicklung neuer Sprachen und Anwendungen für den  medialen Raum. Die Gegenüberstellung real &#8211; virtuell führt zu neuen  Wahrnehmungsformen und neuen sinnlichen Erfahrungen. Analoge und  digitale Arbeitsmethoden  werden experimentell vergleichend herausgearbeitet. Schlüsselwörter sind  Interface,  Interaktion, Immersion und Imagination.</p>
<p>MediaLab: Ziele<br />
Das MediaLab verbindet einzelne  digitale Disziplinen wie Text, EBV und Lay-Out, 2D  und 3D Grafik, Sound und Video, sowie CAD und Programmiersprachen zu  einem  digitalen (Gesamtkunst)Werk, das durch seine Präsentation im realen   resp. medialen  Raum eine neue Darstellungsqualität erreicht. Sein Ansatz ist,  künstlerische Strategien für die Entwicklung von Medientechnologien und  umgekehrt medientechnologische Forschung für die Kunst und ihre  angewandten Bereiche produktiv zu machen.  Das MediaLab soll darüber hinaus zur Diskussion und Weiterentwicklung  der Medienlehre, der Medienkunst und des Informations-Design beitragen.</p>
<p>Durch  die enge Verknüpfung zur Medientheorie entstehen dabei – sozusagen als  Nebenprodukt &#8211; explorative Wissensräume.</p>
<p>MediaLab: Anwendungen<br />
Die Projekte  und Produkte des MediaLab befassen sich mit Interaktivität, Interface- design, Kommunikationsdesign sowie der Entwicklung von Strategien zur  Verbindung von realem und virtuellem Raum (Mixed Reality). Daraus  ergeben sich im wesentlichen 4 große Anwendungsfelder:</p>
<p>1. Interface-Design<br />
Das Interface  ist der Schlüssel zum medialen Werk. Das Spektrum des Interface  reicht von der 2D-Benutzer-Oberfläche zum interaktiven Display für  3D-Modelle.  Dazu gehören ebenso Designstudien zur Ergonomie von Sicht- und  Navigationssystemen wie Medienarchitekturen.  Mögliche Projekte und Präsentation: Alle innovativen  2D-Benutzer-Oberflächen, die  auch einen Bezug zum realen Raum herstellen (z.B. über Beamer, Sound).  Als sinnliche „Verlängerung“ kann das Interface-Design zusätzlich (oder  explizit) auch auf  traditionelle Weise als Ausstellungsdesign oder im öffentlichen Raum  (Cultural Jamming) präsentiert werden.</p>
<p>2. Interaktions-Design<br />
Interaktions-Design meint das  Denken in szenischen Bildern. Was geschieht, wenn  &#8230; ? Entwurf von Interfaces, Szenarien und Interaktionen, ein Drehbuch  sozusagen.  Interaktions-Design ist Design für Handlungs- und Funktionsabläufe, die  Aktionen  hervorrufen. Interface und Interaktion stehen in engem Zusammenhang. Die  Qualität des Interface bestimmt die Funktionalität der Interaktion  ebenso wie die Programmierung der Funktionsabläufe selbst.  Mögliche Projekte und Präsentation: zum einen eher  funktional-anwendungsbezogene Konzepte, die dem Benutzer/Betrachter ein  intuitives Handeln ermöglichen,  d.h. eine Benutzung ohne über die Funktionsabläufe im Einzelnen  nachdenken zu  müssen, zum anderen eher spielerisch-künstlerische Konzepte, bei denen  der Benutzer/Betrachter durch seine eigenen Aktionen (im Raum) bestimmte  Funktionsabläufe  auslöst. Als Präsentationsform sind hier sowohl rein rechnerbasierte  Werke als auch  mediale Rauminstallationen denkbar.</p>
<p>3. Film/Video/3D-Design<br />
Film/Video/3D-Design bezieht  sich auf die Möglichkeiten des digitalen Videoschnitts  ebenso wie auf die Erfindung neuer Welten mittels 3D-Technik. Das  audio-visuelle  Werk setzt sich aus Texten, Bildern, Sprache, Sound, Raum, Bewegung im  Raum und  bewegten Bildern zusammen. Das digitale Studio mit seinen virtuellen  Kulissen bietet hierfür vielfältige und innovative Möglichkeiten.  Mögliche Projekte und Präsentation: In erster Linie 2D und 3D Werke, die  entweder  auf dem Monitor als adäquates Präsentationsmedium oder mittels Projektor  im  Raum gezeigt werden. Als werbewirksame „Verlängerung“ in den  öffentlichen  Raum sind auch ungewöhnliche Präsentationsorte und –formen denkbar (z.B.  U- Bahnprojekt Zoo-Hansaplatz), die bei der Projektkonzeption jedoch schon  von An- beginn berücksichtigt werden sollten.</p>
<p>4. Kommunikations-Design<br />
Zukünftige  Formen der Kommunikation benötigen geeignete Kommunikationsräume. Neue  Technologien eröffnen dem Kommunikations-Designer Möglichkeiten,  neue Kommunikations-Modelle zu entwickeln und zu präsentieren (z.B.  WebCams,  Chat-Rooms, Videokonferenzen, Internet-Telefonie).  Mögliche Projekte und Präsentation: WebCam-basierte Übertragungen von  öffentlichen Räumen/Events, Entwicklung neuer Formen von ChatRooms,  Video-Konferenzen unter Einbeziehung des Benutzers/Betrachters,  WebCam-Projekte und deren  Übertragung in den realen Raum.</p>
<p>Die  helle Kammer: Zusammenfassung</p>
<p>&#8220;Die helle Kammer&#8221; – der  Titel ist eine Anlehnung an das gleichnamige medientheoretische Werk von  Roland Barthes &#8211; soll die Schnittstelle zwischen Wissenschaft  und Kunst, zwischen studium und punctum bilden. In theoretischer  Hinsicht ist sie  ein Denk- und Wahrnehmungsgebäude, in dem medientechnologische Forschung  für die Kunst und ihre angewandten Bereiche zugänglich gemacht wird  (studium);  in angewandter Form ist sie ein Experimentierfeld für die Entwicklung  künstlerischer Strategien zur Schaffung und Erweiterung von  Medientechnologien, eine  Collage aus den Bausteinen individueller Themen und Konzepte (punctum). Im Ergebnis sollen durch die Kombination von Computer, Projektion und  sensorischen Präsentationsformen interaktive, raumbezogene  Installationen, zeitbasierte  reagierende Umgebungen und veränderliche Bildräume entstehen, die sich  dem Benutzer/Betrachter durch geeignete Sichtsysteme erschließen.</p>
<p>Das  Finden und Erfinden narrativer Handlungsrahmen und die Entwicklung  intuitiver  Interfaces sind neben der Gestaltung der Modelle die wesentlichen  Elemente der  künstlerischen Artikulation in diesem Projekt. &#8220;Helle Kammer&#8221; steht als  Weiterentwicklung für eine Zeit- und Raum-Struktur mit unterschiedlichen  Wahrnehmungsebenen: das Erlebbar-Machen von Szenarien, bestehend aus  Texten, Bildern, Geräuschen, Bewegungen in dreidimensionalen Räumen.</p>
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		</item>
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		<title>Medienkompetenz Teil V &#8211; Medienbasiertes Lernen</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/medienkompetenz-teil-5/</link>
		<comments>http://medienkompetenz-blog.de/medienkompetenz-teil-5/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 06:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P. Fischer-Piel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Definition]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Baacke]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengestaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche curricularen Einbettungen gibt es für Medienkompetenz fördernde Angebote? (Schule, Universitär, FH’s, EWB, Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen.) 5.1 Vermittlungspraxis Fähigkeit zur aktiven Kommunikation Erlernen und Anwenden spezifischer Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten und journalistischer Methoden; Fähigkeit zur aktiven Kommunikation mit audiovisuellen &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/medienkompetenz-teil-5/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche curricularen Einbettungen gibt es für Medienkompetenz fördernde  Angebote?  (Schule, Universitär, FH’s, EWB, Projektarbeit mit Kindern  und Jugendlichen.)<br />
5.1  Vermittlungspraxis</p>
<ul>
<li>Fähigkeit zur aktiven Kommunikation</li>
<li>Erlernen und Anwenden spezifischer Ausdrucks- und  Gestaltungsmöglichkeiten  und journalistischer Methoden; Fähigkeit zur aktiven Kommunikation mit  audiovisuellen Medien von der Planung und Recherche über die Produktion  und Gestaltung  bis zur Fähigkeit der Verbreitung eigener audiovisueller Erzeugnisse.</li>
<li>Kenntnis der technischen und organisatorischen Bedingungen</li>
<li>Fähigkeit im Umgang mit den technischen und den organisatorischen  Bedingun- gen von der schriftlichen Fixierung bis zur Organisation und Verbreitung  der eigenen  Medienprodukte.</li>
<li>Kompetente Rezeption</li>
<li>Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung, verbunden mit der  Fähigkeit zur Filterung und Analyse audiovisueller Informationen</li>
<li>Vermittlung von Format- und Genrewissen</li>
</ul>
<p><span id="more-94"></span><br />
5.2 Medienbasiertes Lernen<br />
Konzeption  und Gestaltung medienbasierten Lernens: Leitfragen für die  Entwicklung eines virtuellen Lernszenarios, Bedarfserfassung:</p>
<ul>
<li>Welche Inhalte bzw. Kompetenzziele sollen vermittelt werden?</li>
<li>Wieviele Lernende sollen geschult werden?</li>
<li>Verfügen diese über ausreichend technische und methodische  Kompetenzen, um  Neue Medien für ihr Lernziel erfolgreich nutzen zu können?</li>
<li>Welche organisatorischen Rahmenbedingungen sind zu  berücksichtigen?</li>
</ul>
<p>Konzeptentwicklung</p>
<ul>
<li>Welche Vermittlungsmethoden sollen angewandt werden? Systematische  darbietende Wissensvermittlung (Vorlesung, Frontalunterricht) oder  problemorientierter  Wissenserwerb (Übung, Praktikum, Seminar)?</li>
<li>Welche Form des Medieneinsatzes soll realisiert werden?  (Anreicherungskonzept,  integratives Konzept, virtuelles Konzept)</li>
<li>Wie soll die gesamte Lehrveranstaltung organisiert sein?</li>
<li>Welche Kommunikationskanäle sollen genutzt werden und wofür?</li>
<li>Welche Möglichkeiten soll die medienbasierte Lernumgebung bieten?</li>
</ul>
<p>Ressourcenplanung</p>
<ul>
<li>Notwendige personellen Ressourcen für eine qualitativ hochwertige  Realisierung  der medienbasierten Veranstaltung</li>
<li>Erforderliche Infrastruktur, Hardware, Software</li>
<li>Zeitraum der Realisierung</li>
</ul>
<p>Rollenverteilung und  Qualifizierungsplan</p>
<ul>
<li>Über welche notwendigen Voraussetzungen verfügen die Lernenden?  Welche Ein- schulungsmaßnahmen sind erforderlich?</li>
<li>Welche Rollen und Aufgaben übernehmen Lehrende?</li>
<li>Erforderliche Kompetenzen von Tutoren</li>
<li>Erforderliche Kompetenzen von Autoren</li>
<li>TechnikexpertInnen zur Einrichtung und Wartung der erforderlichen  Hard- und  Software-Tools</li>
</ul>
<p>Contententwicklung</p>
<ul>
<li>Empfehlungen zur Vorgehensweise bei der Contententwicklung</li>
<li>Gestaltung von selbstinstruierenden Online-Materialien Kontinuierliche Betreuung der Lernenden</li>
<li>Strategien zum Schnittstellenmanagement</li>
<li>Unterstützung in technischen, methodischen und inhaltlichen Fragen</li>
<li>Möglichkeiten und Anregung zur Teamarbeit</li>
<li>Unterstützung beim Aufbau von Lernstrategien</li>
</ul>
<p>5.3 Projekte / Projektarbeit /  Themenauswahl</p>
<ul>
<li>Medienkompetenz als zentrales Operationsfeld von Projekten</li>
<li>Neue Medien und kulturelle Bildung  • Medienkompetenz als präventiver Jugendschutz</li>
<li>Projekte als Formen der Medienarbeit</li>
<li>Alice im Cyberland</li>
<li>Baukasten &#8220;Kinder und Werbung&#8221;. Medienkompetenz für Kindergarten,  Grund- schule und Familie</li>
<li>Das digitale Kinder− und Jugendmuseum</li>
<li>Games bis Augen weg</li>
<li>In eigener Regie</li>
<li>news 4u – Journalistentraining für Youngster</li>
</ul>
<p>5.4. Praktischer Ansatz: Lernen  durch Zeichenarten</p>
<p>1. Das  Bild: Das Bild &#8211; bildet das Objekt mit hoher Übereinstimmung ab.  Seine Information kann  unmittelbar erfasst werden. z.B. Fotos, Gemälde, Grafiken.</p>
<p>2.  Das Wappen: Wappen und Fahnen fungieren als Erkennungsmerkmal  oder Zugehörigkeitszeichen  für Gruppen oder Stände. Die Informationsübermittlung erfolgt indirekt,  d.h. erst  nach einem Lernprozess. z.B. Stadtwappen von Dresden oder Fahne der europäischen Gemeinschaft.</p>
<p>3. Das Piktogramm: Unter einem  Piktogramm versteht man &#8211; im erweiterten Sinn &#8211; ein Bildsymbol, im  engeren Sinn ein formelhaftes, für alle Sprachen verständliches Symbol.  Der Begriff  setzt sich aus dem lateinischen &#8220;pictus&#8221; (=Bild) und dem griechischem  &#8220;gramm&#8221;  (=Geschriebenes) zusammen und bedeutet soviel wie schriftliches Bild.  Seine Infor- mation erschließt sich direkt und ist weitestgehend multikulturell  erfassbar. z.B. Piktogramm für Information.</p>
<p>4.  Das Icon: Ein Icon in der Informatik steht für ein bildhaftes  Symbol in einer grafischen Benut- zeroberfläche eines Programms oder einer Anwendung. Mit ihm verbindet  sich  meist eine bestimmte Funktion oder Operation (z.B. dem Zuweisen eines  Attribut- wertes zu einem Absatz). Seine Information erschließt sich im  Zusammenhang oder  Zusammenspiel mit dem Objekt. z.B. Icon des Internet-Explorer.</p>
<p>5.  Die Schrift: Die Schrift ist die abstrakteste und  multivariabelste Zeichenform. Sie wird in ihrer  Vielfältigkeit von keinem  Zeichen erreicht. Seine Information muss  erlernt werden  und erschließt sich über einen Dekodierungsprozess indirekt. z.B. Garamond.</p>
<p>6. Das Signet:  Ein Signet ist eine Kennzeichnung des Produktes oder der Leistung einer  Institution  mittels sprachlichem (Schrift) oder bildlichem Mittel. Die  Informationsübermittlung  erfolgt indirekt nach einem Lernprozess.z.B. Schriftzug Coca Cola oder  Nike &#8211; Signet.</p>
<p>7. Das Symbol: Symbole sind visuelle  Zeichen, die keinen direkten Bezug oder  mit dem darzustel- lenden Objekt haben. Seine Information muss erlernt werden. z.B. Additionszeichen.</p>
<p>8. Das  Signal: Signale werden immer dort benötigt und eingesetzt, wo ein  Handeln oder unmittel- bares Reagieren auf eine Gefahr, ein Verbot oder eine Anweisung erfolgen  soll. Die  Informationsübertragung erfolgt weitestgehend direkt und besonders mit  dem Mit- teln von Farbe und Form. Manchmal ist aber auch ein Lernprozess  notwendig. z.B. Gefahrenzeichen und Verkehrszeichen.</p>
<p>9: Das Diagramm: Diagramme sind  Zeichen zur Darstellung von Sachverhalten und Abläufen. Dia- gramme visualisieren meistens Zahlen und Statistiken. Die  Informationsübermittlung  erfolgt direkt. z.B. Liniendiagramm des DAX, Hertzsprung-Russell-Diagramm.</p>
<p>10. Die Karte: Karten sind  geografische oder topografische Darstellungen. Erkennbare Formen  werden als Umrisse dargestellt. Die Informationsübermittlung erfolgt  direkt. z.B. Stadtplan von Dresden oder Wetterkarte von Deutschland.</p>
<p><a title="Medienkompetenz Teil VI" href="http://hypercommerce.de/medienkompetenz-teil-6/">Medienkompetenz Teil VI – künstlerisch intendierte Medienprojekte</a></p>
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		<title>Medienkompetenz Teil IV &#8211; Die visuelle Rhetorik des Bildes / audio-visuelle Bildung</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/medienkompetenz-teil-4/</link>
		<comments>http://medienkompetenz-blog.de/medienkompetenz-teil-4/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 06:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P. Fischer-Piel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Definition]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Baacke]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Untersuchung einer Bildsprache, die den Fokus nicht auf die Fotografiegeschichte und die Besten ihrer Repräsentanten legt, muss sich zwangsläufig mit den medialen Distributationskanälen einschließlich ihrer wildesten Auswüchse befassen. Die Anleitung in einer Fachzeitschrift „Ein Bild machen à la Monet &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/medienkompetenz-teil-4/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Untersuchung einer Bildsprache, die den Fokus nicht auf die  Fotografiegeschichte und die Besten ihrer Repräsentanten legt, muss sich  zwangsläufig mit den medialen Distributationskanälen einschließlich  ihrer wildesten Auswüchse befassen. Die  Anleitung in einer Fachzeitschrift „Ein Bild machen à la Monet mit 3  Klicks!“, ist exemplarischer Ausdruck einer radikal veränderten  Produktions- und Rezeptionsästhetik, die kein Innehalten mehr kennt:  Vilém Flussers kritische Vision von 1981,  nämlich die einer an den Funktionen der Programme und der Distribution  der Information orientierten Kreativitätspraxis, hat heute in der  Endlosschleife des product placement seine adäquate Ausdrucksform  gefunden. Gleichwohl bestimmt diese &#8211;  wie gerade aufgezeigt &#8211; zunehmend unsere kulturelle Identität.<span id="more-86"></span></p>
<p>Ein Großteil der Anstrengungen in der heutigen Medienkultur dient in  erster Linie  der Bildung von Identifizierungen. Massenkultur und Schnelllebigkeit  sind ihrem  Wesen nach das Gegenteil davon. Somit wird über die permanente  Wiederholung  und allgegenwärtige Präsenz in den Medien versucht, das Defizit der  kulturellen Identität in eine (kurzlebige) markenabhängige  Identifizierung zu überführen. Eine  ästhetische Orientierung in der Medienpädagogik geht in der Regel davon  aus, das Bilder unser Denken und damit unsere Wirklichkeitskonstruktion  beeinflussen &#8211; Bilder in einem erhöhten Maße, weil über sie Emotionen  und Gefühle ideal transportierbar sind. Marlboro verkauft demnach nicht  Zigaretten, sondern das Gefühl von  Freiheit, Benetton klärt dich doch nur auf, Apple verkauft nicht  Computer, sondern einen hippen und coolen Lebensstil, und Nike ist der Anwalt aller  Subkulturen. Wir sehen: Markenidentität als Substitut für die verloren gegangene  kulturelle Identität.</p>
<p>Wie aber gewinnt man aus solchen  Erkenntnissen praktische Medienkompetenz?</p>
<p>Um den Anforderungen  der modernen Mediengesellschaft gerecht werden zu können, muss es ein  zentrales Anliegen von Bildungsinstitutionen sein, die Fähigkeit zu vermitteln, Bilder rezipieren, dechiffrieren und mit ihnen kommunizieren  zu können Neben dem Fernsehen dürften zukünftig auch im Internet bewegte und  unbewegt Bilder als wichtige Darstellungsform und als komplexes Transportmittel  für Informationen mehr und mehr genutzt werden. Spätestens zu diesem  Zeitpunkt wird die  Fähigkeit, Bilder und Bildzusammenhänge einschätzen und nach dem  Informationsgehalt filtern zu können, zu einem maßgeblichen Bestandteil  praktischer Medienkompetenz.</p>
<p>Christian Doelker schlägt als  Begriff “Bild-Pädagogik” oder “Bild-Bildung” vor (ich  würde eher zu “Visueller Bildung” tendieren, weil der Begriff “Bild”  alle visuellen  Zeichensysteme nur ungenügend erfasst). In jedem Fall muss eine solche  pädagogische Ausrichtung versuchen, die Rezeptionsfähigkeiten des  Wahrnehmenden eben so zu fördern wie seine mediale Handlungskompetenz. Bildung für das  Visuelle  meint demnach auch Schulung, Kultivierung und praktische Umsetzung von  Wahrnehmungsaspekten.</p>
<p>Visuelle Bildung bezieht vor allem auch die  trivialen Kommunikationskanäle wie zum  Beispiel die Werbung mit ein. Betrachtet man Werbung als vorrangiges  Medium der  bildsprachlichen Kommunikation, ergibt sich eine neue medienpädagogische  Sichtweise: Wie häufig in der Kunst, geht es in der Werbung um Überraschung,  Irritation, enttäuschte Erwartungshaltungen, um metaphorische und  absurd-surrealistische  Botschaften, die im Bild visuell kodiert sind und die durch den  Betrachter dekodiert  werden müssen. Als Techniken der visuellen Rhetorik werden die Methode  der Verzerrung, der Übertreibung und vor allem die der Verschiebung auf  Meta-Ebenen  angewandt. Nichts anderes also als das, was in vielen Bereichen der  Kunst schon seit  langem praktiziert wird (freilich ohne auch nur annähernd ähnliche  technische Voraussetzungen oder analoge Distributationskanäle zu haben).</p>
<p>Die Bildsprache in der Werbung ist ein Spiel mit Gewohnheiten  und Erwartungen, ist  Irritation und Überraschung. Werden Inhalte allerdings eins zu eins  transportiert,  funktioniert die Botschaft nicht. Nur wenn sie sich in unserer  Wahrnehmung ver- hakt, uns zum Denken bringt, nehmen wir die Botschaft wahr. Alles andere  ist redundantes Rauschen und verpufft wirkungslos. Gute visuelle  Rhetorik aktiviert eine  autonome Denkleistung beim Rezipienten und muss gegen die Macht der  Gewohnheit intrigieren, um wahrgenommen zu werden.</p>
<p>Im besten Fall  gewinnt Werbung also unsere Aufmerksamtkeit &#8211; das kostbarste Gut  der Informations- und Kommunikationsgesellschaft – und hat damit ihren  Platz in  unserem kulturellen Gedächtnis erobert (das zu leugnen, ist vielleicht  verlockend,  weil man sich damit wieder in bester Gesellschaft mit der bürgerlichen  Kultur und  der hohen Kunst befindet, entspricht aber keinesfalls den Realitäten).</p>
<p>Visuelle  Rhetorik konzentriert sich allerdings nicht nur auf Werbebotschaften  oder  deren künstlerische Umkehrung. Botschaften sind auch in Bildzeichen  enthalten, die  nicht auf konkrete Objekt referieren, sondern in Relation zu einer  Aussage stehen.  Der weiße Stock steht für die Aussage „ich bin blind“, das Rot der  Verkehrsampel  für die Aufforderung „stehenbleiben“. Visuelle Rhetorik als Bildsprache  ist demnach  die “Kunst der Sprechenden Bilder”, und Piktogramme wären die  prototypischen  Medien dieser Art der Bildkonzeption (darauf werden wir noch später  zurück kommen).</p>
<p>Dabei geht es gerade nicht darum, zu irritieren,  zweideutig zu sein oder Divergenz  zu erzeugen. Vielmehr ist es das Ziel einer solchen Bildsprache,  komplexe Aussagen  und Botschaften in einem Superzeichen zusammenzufassen, Konvergenz zu  schaffen und Orientierungshilfe zu leisten. Dabei werden die zeitlich  realisierten Sprachbotschaften in das räumliche System der Bilder  transformiert, Botschaften fürs Ohr  in Botschaften für das Auge übersetzt. Im Gegensatz zu fotografischen  Bildern oder  werbestrategischen Irritationen, die gleichermaßen vom “Inhalt” leben,  sollen diese  Bilder für sich selbst sprechen, ohne den fragwürdigen Ballast der  Interpretation.</p>
<p>Die visuelle Rhetorik der Piktogramme,  Navigationen und lexikalischen Indices ist  ebenso Bestandteil der visuellen Kommunikation wie die irritierenden  Bildbotschaften, allerdings mit anderen Absichten und für andere Zwecke  konzipiert. Von daher  lassen sich zwei Pole verorten, zwischen welchen sich das Potential der  visuellen  Rhetorik entfaltet: Mimikry und Intrige, Selbsterklärung und Irritation,  Eindeutigkeit  und Zweideutigkeit. Und jede dieser Methoden – wenn man sie denn so  unterscheiden will &#8211; ist eine Kunst für sich. Beide stehen aber immer in  einem kulturellen Kontext und sind nicht beliebig verstehbar. D.h. der  Betrachter muss die visuellen Kodes seines Umfelds kennen, um  Irritationen als solche wahrnehmen und entschlüsseln oder die Aussagen  der Piktogramme richtig deuten zu können. Da wir nie außerhalb unseres  kulturellen Umfeldes und damit Diskurses stehen, vergessen wir das  aufgrund der Selbstverständlichkeit manchmal.</p>
<p>Zusammenfassend:  Die Vermittlung medienpädagogischer Konzepte wie etwa “Visuelle Bildung”  kann verdeutlichen, welche Bedeutung es haben kann, mit Bildern  zu täuschen und mit Bildern zu enttäuschen. Es wird damit die Fähigkeit  vermittelt,  mit Bildern kommunizieren und Bilder diskutieren zu können – eine  Vorstellung da- von zu haben, wie Bilder zustande kommen, auf welche Weise sie Meinungen  evozieren und wie sich Bild/Text-Verhältnisse zu der emotionalen  Rezeption von schein- bar objektiven Medienbotschaften verhalten.</p>
<p>Die Art und Weise,  wie eine Information vermittelt wird, sagt dabei sehr viel über  die Intentionen des Urhebers aus. Kennt man die Spezifika der  Ausdrucksformen, so  kann man leichter suggestive Elemente herausarbeiten und beurteilen und  dadurch  den eigentlichen Subtext des Mediums &#8211; sei es ein Bild, ein Film oder  ein Musikstück  &#8211; erkennen. Sowohl reflexive als auch produktionstechnische Aspekte der  Informationsvermittlung sind daher primär zu vermitteln, um den  spezifischen Informationscharakter von Medien erkennen zu können.</p>
<p><a title="Medienkompetenz Teil V" href="http://hypercommerce.de/medienkompetenz-teil-5/">Medienkompetenz Teil V – Medienbasiertes Lernen</a></p>
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