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	<title>Medienkompetenz im Netz &#187; Medienkultur</title>
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	<description>Blog für Medienkompetenz, Kommunikation und Medienkritik</description>
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		<title>Cybermobbing Studie &#8211; was wissen Eltern?</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 16:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Für die neue Studie zum Thema Cybermobbing befragte man im Auftrag des Sicherheitssoftware Hersteller Bitdefender 1.740 Eltern aus fünf europäischen Ländern mit besonderem Augenmerk auf die Häufigkeit von Cybermobbing unter Jugendlichen und Kontext in dem die Angriffe stattfanden. Die Eltern &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/cybermobbing-studie-was-wissen-eltern/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die neue <a class="fadeout" title="Cybermobbing Studie Zusammenfassung" href="http://www.malwarecity.com/blog/cyber-bullying-from-name-calling-to-gang-harassment-affects-most-children-1168.html" target="_blank">Studie zum Thema Cybermobbing</a> befragte man im Auftrag des Sicherheitssoftware Hersteller Bitdefender 1.740 Eltern aus fünf europäischen Ländern mit besonderem Augenmerk auf die Häufigkeit von Cybermobbing unter Jugendlichen und Kontext in dem die Angriffe stattfanden. Die Eltern wurden auch über die Internet Gewohnheiten ihrer Kinder und deren &#8220;Online&#8221; Bekanntenkreis befragt.<span id="more-888"></span></p>
<p>87% der Eltern sagten, sie kennen zwei Drittel der Freunde ihrer Kinder aus dem &#8220;echten&#8221; Leben. Die meisten sind Klassenkameraden und Verwandte. Ein Drittel allerdings sind rein &#8220;virtuelle&#8221; Freundschaften. Bei 89 % der befragten Eltern waren die Kinder bereits Opfer von Online-Mobbing und 19% der Eltern haben aufgrund dieser Online-Mobbing-Attacken mit ihrem Kind professionelle Hilfe aufgesucht.</p>
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		<title>Unkultur des seligen Spießertums &#8211; iPhone als Wackeldackel des 21. Jahrhunderts</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 06:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Was braucht der Mensch, um zu leben? Brot und Spiele, würde man meinen. Von Vespasian über die Hexenverbrennungen bis zur Bild-Zeitung und iPhone. Nur Show und Angeberei. Wie früher, als unsere Väter samt Frau, Kind und Kegel in den (wohlverdienten) &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/unkultur-des-seligen-spiesertums-iphone-als-wackeldackel-des-21-jahrhunderts/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_869" class="wp-caption alignleft" style="width: 266px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/wackeldackel.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-869" title="Wackeldackel © Fotolia" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/wackeldackel.jpg?9d7bd4" alt="IPhone ist Wackeldackel des 21 Jahrhunderts" width="256" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Wackeldackel als App?</p></div>
<p>Was braucht der Mensch, um zu leben? Brot und Spiele, würde man meinen. Von Vespasian über die Hexenverbrennungen bis zur Bild-Zeitung und iPhone. Nur Show und Angeberei.</p>
<p>Wie früher, als unsere Väter samt Frau, Kind und Kegel in den (wohlverdienten) Urlaub fuhren. Der (wohlverdiente) Opel Rekord C glänzte vor dem (wohlverdienten aber nicht abbezahlten) Reihenhäuschen in der Sonne. Wohlgeformtes Frauchen und die lieben Kinderchen schleppten den halben Haushalt heran, während „Pater Familias“ mit wichtiger Miene um das Fahrzeug herumstolzierte und Anweisungen erteilte. Essensvorräte, Wasser, Reservekanister &#8211; aber auch Geschirr, Klopapier, eigene Bettwäsche und mindestens eine Kiste von dem heimischen Bier musste nebst Familie in der Blechkiste verstaut werden und fand seinen Platz. Schließlich wollte man seinen Mitmenschen zeigen, dass es einem an nichts fehlt, dass man es zu was gebracht hat. Und als man dann endlich los fuhr, war das Letzte was manch ein neidischer Nachbar erblickte die rhythmische Kopfbewegung des Wackeldackels auf der hinteren Ablage.<span id="more-868"></span></p>
<p>Heute leben wir viel schneller. Schnellere (nicht unbedingt schönere) Autos, schnelle Menschen, schneller Konsum. Auch und insbesondere Informationskonsum. Unterwegs, zu Haus, auf dem Klo, beim Sex, im Supermarkt. Informationen werden modifiziert, weiter gegeben, wobei man das Gefühl nicht los wird, dass vielen Menschen die Möglichkeit selbst am weltweiten Datenwahnsinn Teil zu haben, viel wichtiger ist als der Informationsgehalt selbst.</p>
<p>Um sein Geltungsbedürfnis zu befriedigen, schafft der Wohlstands-Homo-Sapiens die neuen &#8220;Kult-Objekte&#8221; wie das iPhone, bei dem es schon lange nicht um Qualität oder Nutzbarkeit, sondern lediglich um den &#8220;Must have&#8221;-Faktor geht. Der Besitz eines solchen Gerätes suggeriert die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Kreis (GAU &#8211; Glückliche App User) mit entsprechender Signalwirkung auf die Umgebung. Auf Deutsch: ein Wackeldackel-Effekt mit Belästigungslevel 10!</p>
<p>Da wäre z.B. eine Katze, die man auf dem Bauch kraulen kann, als App, versteht sich! Bubble. Auch als App. Und so was Tiefsinniges wie verschiedene Frage-Antwort-Spiele. Findest du Maja geil? Würde Klaus sein letztes Hemd für ein Date mit Pamela Anderson hergeben? Was weiß ich! Maja kenne ich nicht und Klaus hat ja nichts Besseres verdient. Er ist nämlich so einer, der den ganzen Tag mit seinem Wackeldackel-App angibt.</p>
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		<title>Bitte die Nachtruhe einhalten</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/bitte-die-nachtruhe-einhalten/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 11:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn der Verstand schlafen geht&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_829" class="wp-caption alignnone" style="width: 690px"><img class="size-full wp-image-829 " title="Bremen-Verbotsschild" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Bremen-Verbotsschild.jpg?9d7bd4" alt="Verbotsschild in Bremen" width="680" height="510" /><p class="wp-caption-text">Bitte die Nachtruhe einhalten</p></div>
<p>Wenn der Verstand schlafen geht&#8230;</p>
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		<title>„Gorch Fock segelt in den Untergang“ wird abgesetzt</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/gorch-fock-segelt-in-den-untergang/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 09:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Soap]]></category>

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		<description><![CDATA[Mediale Demontage des amtierenden Hochwohlgeborenen ist in vollem Gange. Da ist sogar die ARD-DeutschlandTrend Umfrage nach der über 70% Bevölkerung den Sonnenkönig der Deutschen Politik für Gut(tenberg) befindet, ein schwacher Trost. Man munkelt, dass die in Verruf geratene Soap „Gorch &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/gorch-fock-segelt-in-den-untergang/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_787" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/gorch-fock-soap.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-787 " title="gorch-fock-soap" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/gorch-fock-soap.jpg?9d7bd4" alt="Gorch Fock segelt in den Untergang" width="350" height="370" /></a><p class="wp-caption-text">Gorch Fock ~ ©Keven Winkler</p></div>
<p>Mediale Demontage des amtierenden Hochwohlgeborenen ist in vollem Gange. Da ist sogar die <a class="fadeout" title="Gutenberg Trend: Guttenberg kann über Wasser gehen" href="http://blog.tagesschau.de/2011/02/19/guttenberg-kann-uber-wasser-gehen/">ARD-DeutschlandTrend</a> Umfrage nach der über 70% Bevölkerung den Sonnenkönig der Deutschen Politik für Gut(tenberg) befindet, ein schwacher Trost.</p>
<p>Man munkelt, dass die in Verruf geratene Soap „Gorch Fock segelt in den Untergang“ schnellstens abgesetzt wird. Die freigewordene Sendezeit will man mit der Fortsetzung des Blockbusters „Der cool gestylte Liebling erklärt bei Kerner die Welt – Live aus Afghanistan“ ausfüllen.</p>
<p>Und RTL2 plant eine neue Sendung über die Gefahren aus dem Internet mit dem Titel: „Generation Copy &amp; Paste – Hilfe, mein Mann hat seine Doktorarbeit geklaut“. Wer die Sendung moderieren wird, ist noch offen.</p>
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		<title>Mediale Entgleisungen, geistige Armut und der Tod</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/mediale-entgleisungen-geistige-armut-tod/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 09:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Darf man ein Bild von einem Toten auf der Titelseite abdrucken? Die Frage aller Fragen der vergangenen Woche. Die Diskussionen über die taz Titelseite vom 11.01. zeigen einmal mehr das Dilemma des journalistischen Umgangs mit Gewalt und Tod. So empört &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/mediale-entgleisungen-geistige-armut-tod/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darf man ein Bild von einem Toten auf der Titelseite abdrucken? Die Frage aller Fragen der vergangenen Woche. Die <a class="fadeout" href="http://blogs.taz.de/hausblog/2011/01/15/mit-bildern-effekte-erzielen/">Diskussionen über die taz Titelseite vom 11.01.</a> zeigen einmal mehr das Dilemma des journalistischen Umgangs mit Gewalt und Tod. So empört es sich mancher Vertreter der Generation „ist mir Egal solange es mich persönlich nicht trifft“ über solche „unnötigen Entgleisungen“. Ein anderer Angehöriger der Species „Globalisierung hört aber bei meinem Wohlbefinden auf“ will gleich der taz unterstellen sie vernachlässige die Informationspflichten und manipuliert dadurch die Leserschaft, u.s.w.</p>
<p>Hauptsächlich geht es um die Frage darf eine Zeitung bzw. ein Medium das sich investigativen Journalismus auf die Fahne geschrieben hat, das mediale Potenzial solcher Bilder nutzen um ein Effekt gezielt zu erzeugen. Gibt es die Grenzen dabei? &#8211; fragt die Redaktion und ruft ihre Leser auf ihrer Meinung kund zu tun.<span id="more-771"></span></p>
<div id="attachment_775" class="wp-caption aligncenter" style="width: 680px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/taz-titelbild-11-01-2011.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-775  " title="taz-titelbild-11-01-2011" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/taz-titelbild-11-01-2011.jpg?9d7bd4" alt="Titelbild der taz vom 11.01.2011 - Gestaltung als Postkarte" width="670" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Stein des Anstoßes ~ taz  Titelbild vom 11. Januar 2011 Quelle: taz</p></div>
<p>Von den Ausgüssen kleinbürgerlicher Überheblichkeit („wir sollten an die Kinder denken, solche Bilder können ein Unwohlsein auslösen“) und maßloser Arroganz („hat sich schon jemand über die Würde des Toten Gedanken gemacht?“) mal abgesehen, brachte die darauf entbrannte Diskussion auch einige recht interessante Meinungen und eine Menge guter Argumente pro und contra.</p>
<p>Ob ich eine Meinung dazu habe? Sicher, darum geht es mir im Augenblick aber gar nicht. Woran ich gerade denke ist: Wie war sein Name? Dieser verstörend blutige und unpassend tote Junge, dessen Anblick auf der taz Titelseite eine gewisse Frauke mit der Abbildung von Halbnackten Frauen in den Tageszeitungen vergleicht, weil beides, ah Gott, so menschenunwürdig ist.</p>
<p><strong>Wie war sein Name?</strong></p>
<p>Die modernen Kommunikationswege lassen die Menschheit enger zusammenrücken. Zumindest in diesem Teil der menschlichen Population die ein Gehirn vorweisen kann wächst das Bewusstsein das die Globalisierung nicht nur Vorteile beim Discounter sondern auch die Verantwortung für einander mit sich bringt.</p>
<p>Wie manche Leute schon richtig bemerkt haben, so ein Foto ist einfach nur eine Information, nicht mehr und nicht weniger. Ein Beleg für die Geschichte. Sollten wir nicht endlich akzeptieren das der sogenannte Wahrheitsgehalt einer Information nicht nur Zahlen und Fakten beinhaltet, sondern auch Blut, Elend, Gestank? Sorry, Vorstadtidylle – dieses Gefühl das sie sich gleich übergeben müssen – der ist echt.</p>
<p>P.S. Ein sehr guter Artikel zum Thema ist hier: <a class="fadeout" href="http://fotografiona.wordpress.com/2011/01/21/mit-bildern-affekte-erzielen/">http://fotografiona.wordpress.com/2011/01/21/mit-bildern-affekte-erzielen/</a> zu finden.</p>
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		<title>Jedi-Ritter der Demokratie und die dunkle Bedrohung</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/jedi-ritter-der-demokratie/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 09:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Infotainment]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder kann heute Artikel schreiben, veröffentlichen und Dinge behaupten. Die Informationen werden auf die Menschheit losgelassen und in Sekunden sind sie für jeden und alle verfügbar. Allerdings hat die moderne Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit auch ihren Preis. Der Wahrheitsgehalt einer Nachricht &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/jedi-ritter-der-demokratie/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder kann heute Artikel schreiben, veröffentlichen und Dinge behaupten. Die Informationen werden auf die Menschheit losgelassen und in Sekunden sind sie für jeden und alle verfügbar. Allerdings hat die moderne Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit auch ihren Preis. Der Wahrheitsgehalt einer Nachricht wird dabei ignoriert.<span id="more-531"></span></p>
<div id="attachment_587" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/Jedi-Ritter-Demokratie.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-587 " title="Jedi-Ritter-Demokratie" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/Jedi-Ritter-Demokratie.jpg?9d7bd4" alt="Journalisten als Jedi-Ritter der Demokratie" width="200" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Jedi-Ritter vs. Infotainment</p></div>
<p>Was die Maschinen machen können ist höchstens z. B. schauen wie viele Menschen die betreffende Quelle zitiert haben. Je mehr Webseiten sich auf den betreffenden Artikel berufen, desto vertrauenswürdiger ist die Information. Theoretisch. Praktisch kann jeder (ja, sogar Thilo Sarrazin) Behauptungen in die Welt setzen. Es fehlt also die Vorabkontrolle.</p>
<p>Abgesehen von dem Banker auf Abwegen und ähnlichem Schrott ist es auch gut so. Die Demokratie, die wir im Netz genießen, baut nicht auf Gesetze und Vorschriften, sondern auf Mitarbeit von uns allen. Eine neue Demokratie für verantwortungsbewusste Bürger. Das heißt aber noch lange nicht, dass es gar keine Kontrolle gibt, nur dass sie nicht mehr Kraft des Gesetzes bei einer bestimmten Person, Instanz, Regierung oder Behörde liegt, sondern bei jedem einzelnen von uns.</p>
<p>Und Journalisten? Es scheint so, als ob die Netzfreiheit ihren Job nicht leichter machen wurde, im Gegenteil. Bedienen sie den Mainstream, wirft man ihnen die fehlende moralische Seite ihres Tun. Umgekehrt bekommen sie es unter die Nase gerieben, dass ihr teuer recherchierter Umweltskandal Artikel zwar sehr wichtig ist, aber die Auflage oder Anzahl der Besucher nicht reicht um die Kosten wieder rein zu holen. Der steigende wirtschaftliche Druck lässt immer weniger Raum für die gesellschaftliche Verantwortung und den Berufsethos. Die dunkle <a class="fadeout" title="Bildzeitung" href="http://journalisten.dekra-hochschule-berlin.de/bild-dir-deine-meinung-oder-meinungsbildend/">Infotainmentseite</a> wird immer bedrohlicher.</p>
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		<title>Demokratie 2.0 – Lena versus Horst Köhler</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 14:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon wenige Tage nach der Abdankung von Horst Köhler war sein Verzicht auf das Amt des Bundespräsidenten kein Thema mehr im Netz. Eine Recherche in den Google News-Archiven gäbe sogar Anlass, zu behaupten, dass es zum keinem Zeitpunkt das Thema &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/demokratie-2-0/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_521" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/de-flaggen.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-521" title="de-flaggen © Michael Homann - Fotolia.com" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/de-flaggen.jpg?9d7bd4" alt="© Michael Homann - Fotolia.com" width="400" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Sommermärchen</p></div>
<p>Schon wenige Tage nach der Abdankung von Horst Köhler war sein Verzicht auf das Amt des Bundespräsidenten kein Thema mehr im Netz. Eine Recherche in den Google News-Archiven gäbe sogar Anlass, zu behaupten, dass es zum keinem Zeitpunkt das Thema Nummer 1 gewesen war. Denn, Lena hat gewonnen. Obwohl Sie nicht singen kann. Hurra, das Sommermärchen ist wahr geworden. Und dann, dann kam Sie zurück. Hurra, lasst uns eine Fan-Meile einrichten und Straßen nach ihr benennen. Der Ministerpräsident soll gefälligst einen Staatsempfang schmeißen. Und dann? Tatütata, der Fußball ist da! Schon wieder ein Sommermärchen. Und Wuwu-dingensda. Na, Sie wissen schon. Die Tröte. Und viele andere Dinge. Dinge, die „Menschen bewegen“.<span id="more-515"></span></p>
<p>Und was ist es, das uns bewegt? Die geistigen Ausgüsse die kreuz und quer durch die Medienlandschaft erwähnenswerte Popularität erlangen, spielen hauptsächlich auf die primären Instinkte des Homo Sapiens – Sex, Gier und Gewalt. Nebenbei bedient einer wie Thilo Sarrazin seine Profilierungsneurose mit selbst erfundenen „Fakten“. Tobias Kniebe schrieb in der Süddeutschen Zeitung Magazin einen bemerkenswerten Artikel darüber: <a class="fadeout" href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/33007">http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/33007</a>.</p>
<p>Also, wie kommt es, dass Schrott à la „Frau Jolie bastelte eine Bombe aus ihrem Slip“ das Top-Thema des Tages wird? Ich bin ja zwar recht neugierig auf den Slip der besagten Dame, möchte aber meinen, dass so etwas wie z.B. „die Verlängerung der AKW-Laufzeiten“ gesellschaftlich relevanter ergo „wichtiger“ ist. Es sei denn natürlich, die Agentin Salt hat einen Weg gefunden, aus ihrem Slip auch noch einen Schutzschild gegen den Nuklearen Gau zu bauen.</p>
<p><strong>Das Netz – Demokratie rockt</strong></p>
<p>Wie wird die Wichtigkeit einer Nachricht im Netz bestimmt? Die Kriterien, die „Wichtigkeit“ einer Nachricht zu bestimmen, haben sich im Laufe der Zeit, insbesondere die letzten 5 bis 8 Jahre durch die Entwicklung von Suchtechnologie stark verändert. An Stelle früherer Autoritäten in Sachen Nachrichten ist es heute Google mit seinen Bewertungsmechanismen und Algorithmen, der die „Wichtigkeit“ einer Nachricht berechnet.</p>
<p>Dabei berücksichtigt der Suchmaschinengigant verschiedene Faktoren: Verbreitung in den Social Media Netzwerken, Suchergebnissen, die „Vertrauenswürdigkeit“ der Quelle, etc.. Dort, wo früher mal ein Chefredakteur dieses oder jenes Thema als wichtig empfunden hätte, sagen die Algorithmen vielleicht ganz was anderes: „Wenige Kommentare, wenig Verbreitung, nicht interessant“.</p>
<p>Auf den ersten Blick könnte es einem als Qualitätsverlust vorkommen, andererseits ist es ein durch und durch demokratisches Verfahren, das uns zuverlässig und unmissverständlich die Misere vor Augen hält. In Zeiten von <em>Infotainment werden </em>unsere Wahrnehmungen von „wichtig“ und „gesellschaftlich relevant“ knallhart gegen das <a class="fadeout" href="http://www.theintelligence.de/index.php/feuilleton-/kolumne/55-kolumnistenschwein/841-meine-psyche-traegt-das-kleid-von-meyer-landrut.html">Kleid von Lena Meyer-Landrut</a> aufgerechnet. Das Ergebnis ist ernüchternd: Lena gewinnt, für Horst Köhler interessiert sich kein Schwein.</p>
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		<title>Deutsch – Politik, Politik – Deutsch</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 15:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel zu selten bietet uns die Politik Grund, optimistisch zu sein. Daher muss sie viel zu oft und viel zu heftig die Kunst des geschriebenen Wortes bemühen. Ein aktuelles Beispiel: Die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zum Thema Neuordnung &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/deutsch-politik-politik-deutsch/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_449" class="wp-caption alignleft" style="width: 433px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/teuere_medikamente.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-449" title="Medikamente Krankheit ist teuer © Daniel Fuhr" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/teuere_medikamente.jpg?9d7bd4" alt="Wer Medikamente braucht soll zahlen" width="423" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">Wer Medikamente braucht soll zahlen</p></div>
<p>Viel zu selten bietet uns die Politik Grund, optimistisch zu sein. Daher muss sie viel zu oft und viel zu heftig die Kunst des geschriebenen Wortes bemühen. Ein aktuelles Beispiel: Die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zum Thema Neuordnung des Arzneimittelmarktes. Man hat wieder mal sämtliche Register gezogen, um eine weitere Stufe in der Demontage des Gesundheitssystems als Sieg in einer glorreichen Schlacht zum Wohle des Volkes zu beschreiben. Ich muss zugeben, manchmal bin ich neidisch auf die Leute, die sowas derart gut können. Gut schreiben, meine ich! Nicht das Gesundheitssystem kaputt machen, wo denken Sie hin?<span id="more-440"></span></p>
<blockquote><p>Bundesregierung beschließt Neuordnung des Arzneimittelmarktes &#8211; mehr Wettbewerb und mehr Transparenz für Versicherte</p></blockquote>
<p><strong>Übersetzung:</strong> Sicher ist sicher – wir bitten Versicherte zur Kasse</p>
<blockquote><p>Der Entwurf von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler sieht Deregulierungen vor und neue, nachhaltige, langfristig wirksame Strukurveränderungen* im gesamten Arzneimittelmarkt. Dazu sagt Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler: „Mit dem Gesetzentwurf haben wir grundlegende strukturelle Änderungen im Arzneimittelmarkt auf den Weg gebracht und gleichzeitig die schwierige Balance zwischen Innovation und Bezahlbarkeit geschafft.“</p></blockquote>
<p><strong>Übersetzung:</strong> Wir verschieben den ganzen Schrott auf später. *In dem Wort „Strukturveränderungen“ lassen wir ein oder zwei Buchstaben weg, damit keiner später sagen kann, wir haben die Strukturen unverändert gelassen. Der Minister ist froh, dass er die arme, durch die teure Forschung gebeutelte,  Pharmaindustrie nicht in die Pflicht nehmen muss.</p>
<blockquote><p>Die pharmazeutische Industrie muss künftig den Nutzen für alle neuen Arzneimittel nachweisen und den Erstattungspreis mit der gesetzlichen Krankenversicherung vereinbaren. Wir entlasten Ärzte von bürokratischen Regelungen, wir schaffen Transparenz für die Versicherten und wir sorgen für einen fairen Wettbewerb.</p></blockquote>
<p><strong>Übersetzung:</strong> Wenn die Industrie mit den Kassen jeweils Preise vereinbart, dann könnten die ja auch ansteigen. Der Beitragssatz ist ja erst bei 15-16%. Bis zu 100% ist ja noch reichlich Luft.</p>
<blockquote><p>… wird der unübersichtliche Arzneimittelmarkt in der gesetzlichen Krankenversicherung dereguliert. Die bürokratische Bonus-Malus-Regelung und die Zweitmeinungsregelung werden aufgehoben. Die Wirtschaftlichkeitsprüfungen werden verschlankt. Damit werden Ärzte in ihrer täglichen Arbeit entlastet. Therapiehinweise und Verordnungsausschlüsse werden klarer geregelt.</p></blockquote>
<p><strong>Übersetzung:</strong> Wer auf die Idee kommt das ganze nachzurechnen, denn treten wir in den Arsch. Wir gehen noch einmal mit dem Rotstift durch den Leistungskatalog.</p>
<blockquote><p>Rabattverträge für patentfreie und wirkstoffgleiche Arzneimittel (Generika) werden wettbewerblicher und patientenfreundlicher gestaltet. Patienten erhalten wieder mehr Wahlfreiheit im Rahmen des Aut-idem-Austausches und dürfen ihr gewohntes Arzneimittel behalten, wenn sie dafür zunächst in Vorleistung gehen. Sie können so auch nicht rabattierte Arzneimittel auswählen. Das fördert die Zufriedenheit und damit auch die Compliance. Darüber hinaus werden verschiedene Einzelinstrumente auf den Prüfstand gestellt.</p></blockquote>
<p><strong>Übersetzung:</strong> Versicherte zur Kasse! Wer Medikamente braucht, soll blechen. Wir werden alles nur Erdenkliche tun, um die Leute von der Tatsache abzulenken, dass nicht die Ausgaben, sondern die Einnahmen das Problem sind. Dieser Querulant Seehofer! Welcher Teufel hat ihn geritten, damals über die GKV- Pflicht zu quatschen. Am besten wäre, wir lassen uns so ein Wort einfallen  , das diesen ganzen Schrott unverwechselbar mit der FDP in Verbindung bringt. Tja, wir kennen aber nicht viele Wörter, außer „Steuer“ und „Wettbewerb“. Warte, das ist es: Wettbewerb, aber stärker, konsequenter, ja, ja, JAAAAAAAA! FDP + Wettbewerb = Wettbewerblicher! Ja, geil. So machen wir es.</p>
<blockquote><p>Der Großhandel erhält zukünftig eine leistungsgerechte Vergütung auf der Basis eines preisunabhängigen Fixzuschlags und eines prozentualen Zuschlags. Das Arzneimittelgesetz wird geändert und mehr Transparenz für die Bürger geschaffen. Pharmazeutische Unternehmer werden verpflichtet, Berichte über alle Ergebnisse konfirmatorischer, klinischer Prüfungen zu veröffentlichen. Für langfristig mehr Transparenz und mehr Information der Bürger sorgt auch die feste Etablierung der unabhängigen Patientenberatung. Sie unterstützt nachhaltig die Patientinnen und Patienten bei der Wahrnehmung ihrer Interessen. Regelungen, die die Ausübung des Versandhandels durch sogenannte Pick-up-Stellen untersagen, konnten aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht aufgenommen werden.</p></blockquote>
<p><strong>Übersetzung:</strong> Schmeißt hinterher noch ein paar markige  Sprüche, so wie: „Bürger sind gut, Pharmaindustrie ist böse.“ Dann war‘s das schon.</p>
<blockquote><p><strong>Anmerkung des Autors:</strong> Angesichts schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen sowie ansteigender Polarisationstendenzen in bestimmten Bevölkerungsschichten verursacht durch die Veränderungen in den Übersetzungen glaube ich, eine gelungene Mischung aus dem politischen Wahrheitsgehalt und subjektiv herbeigeführten Eindruck geschaffen zu haben. Es bleibt abzuwarten, in wie weit die unvorhergesehenen Faktoren Einfluss auf die weiteren Kommentare nehmen können und die angestrebte Handlungsfreiheit beeinträchtigt werden kann.</p></blockquote>
<p><strong>Übersetzung:</strong> Übersetzungen müssen nicht richtig sein. Ich wollte nur ein wenig Dampf ablassen. Falls etwas schief läuft, habe ich immer ein Hintertürchen offen.</p>
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		<title>Guten Tag liebes PayPal, heute schon ins Fettnäpfchen getreten?</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/paypal-email-marketing-astronautentraining-fettnapfchen/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 08:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>
		<category><![CDATA[PayPal]]></category>
		<category><![CDATA[Werbepanne]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Werbemacher besonders clever sein wollen, dann lassen sie sich einiges einfallen. Der weit verbreitete Irrglaube dass man mit außergewöhnlichen Gewinnen und einer persönlichen Ansprache einen besonders guten Werbeeffekt erzielt trägt manchmal sonderbare Blüten. Milde ausgedrückt. Ich muss mich &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/paypal-email-marketing-astronautentraining-fettnapfchen/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Werbemacher besonders clever sein wollen, dann lassen sie sich einiges einfallen. Der weit verbreitete Irrglaube dass man mit außergewöhnlichen Gewinnen und einer persönlichen Ansprache einen besonders guten Werbeeffekt erzielt trägt manchmal sonderbare Blüten.  Milde ausgedrückt.</p>
<p>Ich muss mich ja nicht auslassen über jede Werbepanne, das stimmt. Aber, es macht Spaß. Und wenn die noch so lecker auf dem Präsentierteller kommen, dann muss ich es einfach für die Nachwelt  festhalten. Das letzte Geniestreich der eBay (PayPal)  Werbemaschinerie heißt: Gewinnen Sie ein Astronautentraining!<span id="more-358"></span></p>
<div id="attachment_360" class="wp-caption alignleft" style="width: 680px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/paypal.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-360" title="paypal" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/paypal.jpg?9d7bd4" alt="PayPal Astronautentraining Mail" width="670" height="424" /></a><p class="wp-caption-text">PayPal Astronautentraining eMail mit persönlicher Ansprache</p></div>
<p>Zitat: „Und was ist sicherererer für Sie? Machen Sie ein Foto davon und laden Sie es hoch. Für das beste gibt’s ein Astronautentraining zu gewinnen!“ Na das mache ich doch sofort. Das hier, das ist für mich persönlich sicherererer:</p>
<div id="attachment_365" class="wp-caption alignleft" style="width: 680px"><a href="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/icd.jpg?9d7bd4"><img class="size-full wp-image-365" title="icd" src="http://medienkompetenz-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/icd.jpg?9d7bd4" alt="ICD/- Herzschrittmacher" width="670" height="594" /></a><p class="wp-caption-text">Andy Warhol lässt grüßen</p></div>
<p>Ich bin mir sicher, alle anderen Träger von ICD/ Herzschrittmachern, Rollstuhlfahrer, Seh/- und Gehbehinderte, Querschnittsgelähmte Menschen, Spastiker, MS Patienten unter den PayPal Kunden die ja so direkt mit Vor und Nachname angesprochen werden, machen ja auch mit.</p>
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		<title>Richtig so &#8211; GEMA bricht die Verhandlungen mit Youtube ab</title>
		<link>http://medienkompetenz-blog.de/gema-bricht-die-verhandlungen-mit-youtube-ab/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 16:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Z. LJepojevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Googloogie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechte]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Die GEMA hat die Verhandlungen mit YouTube abgebrochen. Im Verbund mit acht weiteren internationalen Verwertungsgesellschaften möchte die GEMA ein Zeichen setzen und fordert, begleitend zum Abbruch der Verhandlungen, rund 600 der von dem Videoportal seit dem 1. April 2009 illegal &#8230; <a href="http://medienkompetenz-blog.de/gema-bricht-die-verhandlungen-mit-youtube-ab/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die  GEMA hat die Verhandlungen mit YouTube abgebrochen. Im Verbund mit acht  weiteren internationalen Verwertungsgesellschaften möchte die GEMA ein  Zeichen setzen und fordert, begleitend zum Abbruch der Verhandlungen, rund 600 der von dem  Videoportal seit dem 1. April 2009 illegal genutzten Werke zu löschen  bzw. den Abruf von Deutschland aus zu sperren.<span id="more-317"></span></p>
<p>Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 60.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über einer Million Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Die Angelegenheit wird im <a class="fadeout" title="GEMA Blog" href="http://blog.gema.de/blog/beitrag/video-von-der-pressekonferenz-zum-abbruch-der-verhandlungen-mit-youtube/">GEMA Blog heiß diskutiert</a>. Ich sag&#8217; mal: Richtig so.</p>
<p>Die GEMA, genauso wie manche anderen Interessensvertretungen hierzulande, ist nun mal  in Ihrer Struktur, Ausrichtung und Intentionen eher ein &#8220;Relikt&#8221; möchte man meinen. Und viele der Kommentare, die ich persönlich auch unterschreiben würde, gehen in diese Richtung. Problem dabei, das ist unerheblich für die aktuelle Diskussion. Es ist nun mal die Kernaufgabe der GEMA Geld für Ihre Mitglieder einzutreiben. Und Google macht das was er immer macht: erst nehmen, dann die Verantwortung auf die User abwälzen. Währenddessen bekommen die Künstler kein Cent. Nicht Cool. Definitiv nicht.</p>
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